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Von Nordwalde nach Hamburg: Die Hassliebe der Dorfkinder: Ich vermisse meine Heimat – aber ich will nie wieder zurück

Mit 15 dachte unsere Autorin, es gäbe keinen langweiligeren Ort als das Dorf, in dem sie aufgewachsen ist: Nordwalde. Doch nun muss sie sich eingestehen, dass das Sprichwort stimmt: Du kriegst das Kind aus dem Dorf, aber nicht das Dorf aus dem Kind.

Dorfkind: Ich liebe meine Heimat – aber ich will nie wieder zurück

Ein Problem der Dorfkinder: Der Bus kommt nur einmal die Stunde. Wenn überhaupt. 

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Wenn ich gefragt werde, wo ich herkomme, sage ich immer "aus der Nähe von Münster". Damit können die Leute wenigstens was anfangen. Nordwalde sagt eigentlich niemandem etwas – außer sie waren schon mal mit dem Zug auf dem Weg von Münster nach Enschede (Niederlande), dann sind sie an dem 9000-Seelen-Ort vorbeigefahren. Aber wieso sollte man dort auch aussteigen wollen? Wir haben keine Disko, keine Einkaufsmeile, kein Weltkulturerbe, nicht mal einen dm. Und doch: Im Gespräch mit meinen Arbeitskollegen komme ich mir oft vor wie Michelle, die Flötenspielerin aus "American Pie", deren Geschichten immer mit "Und einmal, im Ferienlager ..." anfangen. Nur, dass ich immer sage: "Also bei uns auf dem Dorf ...".

Mit 15 dachte ich, es gäbe keinen langweiligeren Ort – doch seitdem ich in Hamburg wohne, weiß ich meine Jugend auf dem Land zu schätzen. Wenn ich Geschichten von damals erzähle, bekommen die Städter große Augen. Zum Beispiel, wenn ich erzähle, dass wir unseren ersten Schnaps mit 14 immer bei einer sehr kurzsichtigen Oma gekauft haben, bei der man an der Hintertür ihres Wohnhauses klingeln musste und dann ohne Ausweis Roten (so nennt man bei uns den Kirschlikör, den man schön mit Fanta gemischt hat) bekommen hat.

Oder dass der letzte Nachtbus von der einzigen Disko im Nachbarort (dem "Memphis", das mittlerweile leider abgerissen und in einen Parkplatz umgewandelt wurde) nach Hause schon um 3 Uhr fuhr – und wir ihn natürlich ständig verpasst haben. Der einzige Weg nach Hause, um die zehn Kilometer nach Nordwalde nicht laufen zu müssen, war damals ein Taxifahrer, der – wie man munkelt – gar keinen Führerschein mehr hatte und den man statt mit Geld auch mit Holz oder Eiern bezahlen konnte. Je nachdem, was man auf dem Hof halt gerade so übrig hatte. 

Das Dorfkind wollte ganz schnell weg

Rückblickend war das alles ganz schön lustig. Mein 15-jähriges Ich würde bei dieser Aussage wahrscheinlich die Augen verdrehen. Denn schon früh wusste ich: Ich will weg aus Nordwalde. Ab in die Großstadt, weg von den Spießern, den Bauernpartys und der endlosen Langeweile. Mit 20 bin ich dann tatsächlich für mein Studium weggezogen. Erst nach Enschede, eine holländische Großstadt an der deutschen Grenze, später obligatorisch nach Münster (da haben halt alle Nordwalder irgendwann mal gewohnt) und schließlich nach Hamburg. Nach mittlerweile sieben Jahren muss ich mir eingestehen, dass das Sprichwort stimmt: Du kriegst das Kind aus dem Dorf, aber nicht das Dorf aus dem Kind.

Heimat im Herzen – Werpeloh forever?! Ein"Provinz"-Besuch

Jedes Jahr am ersten Oktoberwochenende nehme ich mir Urlaub, setze mich in den Zug und fahre nach Nordwalde für DAS Event des Jahres: Kirmes! Seitdem ich mich erinnern kann, habe ich die Kirmes noch nicht einmal verpasst. Und genauso lange freue ich mich auf das Spektakel mehr als auf meinen eigenen Geburtstag. Warum? Weil für die Kirmes alle Nordwalder zurück in die Heimat kommen, egal wie weit sie weggezogen sind. Es hält sich hartnäckig die Legende, dass am Löwenbräu-Stand pro Kopf am zweitmeisten in Deutschland getrunken wird – nach dem Oktoberfest in München. Glaubt ihr nicht? Ein Jahr waren alle Bankautomaten im Dorf leer, weil die Leute während der Kirmestage zu viel Geld geholt hatten. 

Die Nordwalder haben sich erfolgreich gegen Fracking gewehrt, den Adler im Bundestag gebaut und die Bundesliga verändert, denn das Freistoßspray, das 2015 benutzt wurde, kam aus Nordwalde. Für die 9800 Einwohner gibt es acht Schützenvereine – ACHT! Wir haben einen eigenen Sekt, ein eigenes "Brandenburger Tor" (ein Restaurant in der alten Feuerwache neben einem Steinbogen, der aussieht wie ein berühmtes Tor) und ein gutbesuchtes Oktoberfest. Ich würde sogar behaupten, wir waren die ersten im Münsterland, die damit angefangen haben, die Münchner zu kopieren. Danach haben es uns alle nachgemacht.

Ich liebe Nordwalde – aber es gibt kein Zurück

Und trotzdem will ich nie wieder zurück nach Nordwalde ziehen – auch wenn sich das meine Eltern und viele meiner Freunde wünschen würden. Ich liebe es, jeden Tag etwas anderes machen zu können. Ohne Probleme von A nach B kommen zu können, weil nicht nur einmal die Stunde ein Bus fährt, der immer zu spät kommt. Im Restaurant lästern zu können, weil ich keine Angst haben muss, dass der Bruder von der Cousine meines Lästeropfers hinter mir sitzt. Dass ich mich betrunken auch mal daneben benehmen kann, ohne dass am nächsten Morgen jeder darüber spricht. 

Liebe Nordwalder, nehmt es mir nicht übel: Ich liebe unser Dorf, aber mein Gesicht werdet ihr leider erst nächstes Jahr am ersten Oktoberwochenende wiedersehen. Ich freu mich auf euch!

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?