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Zweite Karriere: Schüler googlen ihren Mathelehrer - und decken seine schlüpfrige Vergangenheit auf

Ein Lehrer in England wird zurzeit von seiner Vergangenheit eingeholt. Der Australier war früher Bodybuilder und Personal Trainer - aber nicht nur das, wie seine Schüler jetzt festgestellt haben.

Lehrer war früher Pornodarsteller

Ein Lehrer im englischen East Sussex war früher Bodybuilder. Und Personal Trainer. Und Pornodarsteller. (Symbolbild)

Scott Sherwood ist offenbar ein Multitalent. Wie mehrere englische Medien berichten, kann der Mathelehrer aus East Sussex auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. Nicht nur war er professionell als Bodybuilder und Personal Trainer tätig, er verdingte sich unter dem Pseudonym Aaron Cage auch als Pornodarsteller in Hollywood. Das haben seine Schüler nun mit einer simplen Google-Suche in der großen Pause herausgefunden.

Den Berichten zufolge soll Sherwood in Filmen mit Titeln wie "Naked Sword" ("Nacktes Schwert") mitgespielt haben. Bei ihrer Suche im Netz seien die Schüler auch auf zahlreiche nicht jugendfreie Fotos ihres Lehrers gestoßen. Ein Schüler habe unter ein Youtube-Video des Lehrers folgenden Kommentar gepostet: "Der Typ ist mein Mathelehrer. Sein richtiger Name ist Scott Sherwood. Ich habe Angst."

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Pornostar wird Lehrer: Gerüchte über Suspendierung

Ein Mann, der nicht namentlich genannt werden möchte, äußerte sich gegenüber der Zeitung "The Sun": "Ich habe meine 14-jährige Nichte von der Schule abgeholt. Sie kicherte und sagte: 'Mein Mathelehrer ist ein Pornodarsteller.'" Zuvor hätten die Kinder auf dem Schulhof in großer Gruppe um ihre Handys herumgestanden. Mit der Zeit seien immer mehr Schüler dazugekommen und hätten Sprüche über Sherwood gerissen.

Sherwood ist Australier und kommt ursprünglich aus Brisbane. In England arbeitete er aushilfsweise als Sportlehrer, bevor er an der Universität von Sussex Mathe auf Lehramt studierte. Seit 2016 ist er an der Peacehaven Community School in der englischen Grafschaft angestellt. Die Schule wird von 900 Schülern im Alter zwischen elf und 16 Jahren besucht.

Seit den Enthüllungen über seine "zweite Karriere" ist Sherwood offiziell krank geschrieben. Gerüchte über eine Suspendierung wurden bisher weder von ihm noch von der Schule kommentiert.

tim
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?