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Sexuelle Orientierung oder Trend?: Sapiosexuell: Was ist das eigentlich?

Irgendwie kommt es uns gerade so vor, als sei es das Ding der Stunde: Alle bezeichnen sich großspurig als sapiosexuell. Aber ist das wirklich so? Und vor allem: Was hat das eigentlich zu bedeuten?

Sapiosexualität: Tausende identifizieren sich mit dieser sexuellen Präferenz - ihr auch?

"You don't need bigger boobs", lautet die Lebensphilosophie des Sapiosexuellen, "you need to read better books." Du brauchst keine größeren Brüste, du musst nur bessere Bücher lesen. Ein Leitsatz für all jene, die beim potenziellen Partner nicht auf das Aussehen, sondern auf das geistige Vermögen achten.

Damit sind nicht die guten, alten "inneren Werte" gemeint, sondern konkret, nun ja: das Gehirn. Denn für Sapiosexuelle steht beim Dating die Intelligenz an erster Stelle. Dumme Menschen törnen sie ab. Mit jemandem ins Bett gehen, der nicht den eigenen intellektuellen Ansprüchen entspricht? Für diese Menschen undenkbar.

Wissenschaftler finden es eher fragwürdig

Obwohl das Wort ziemlich wissenschaftlich klingt – Sapiosexualität leitet sich vom latenischen Begiff sapere (= wissen) ab –, ist das Phänomen in der Fachwelt mehr als umstritten. Wissenschaftler tun das Ganze als fragwürdigen Neologismus ab, als Vorliebe, als bloßen Trend. Allein: Sapiosexuelle werden dir erzählen, dass die Sache ernster ist.

Immerhin gibt es inzwischen nicht nur eine spezielle Dating-App (Sapio), auch eine flächendeckende Datingwebseite wie "OkCupid" führt Sapio als sexuelle Orientierung und verortet es damit gleichberechtigt neben Gay, Bi, Queer.

Sapiosexuell: Klugheit gilt bei vielen als attraktiv

Wissenschaftlich ist das nicht haltbar: Sapiosexuell zu sein, ist bloß eine Präferenz. Wer für Bücherwürmer besondere Gefühle entwickelt, hat nicht mehr als eine Neigung, die er zudem mit vielen, vielen Menschen auf dieser Welt insofern teilt, dass Klugheit, Bildung, Belesenheit allgemein als reichlich attraktiv gelten.

Trotzdem ist es umso bedenklicher, wenn Leute über den Begriff der Sapiosexualität versuchen, sich sozial abzugrenzen. Wer seine Neigung also allzu prominent vor sich her trägt, macht sich im Zweifel der Arroganz und Intoleranz verdächtig. Und um solche Leute kann man natürlich gleich einen großen Bogen machen. Egal, worauf sie stehen.

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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?