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Persönlichkeitstest: Welcher Schlussmachtyp bist du?

Die meisten Schlussmachgespräche haben den gleichen Aufbau. Und ja: Wir verhalten uns in der Ausnahmesituation Trennung wie Tiere. Ja, doch, auch du! Wie welches? Mach den Test.

Frau sitzt an Bettkante

So individuell die Trennung auch sein mag – das Schlussmachgespräch verläft doch immer gleich (Symbolbild)

Getty Images

"Liebe ist ein privates Weltereignis", hat der österreichische Schriftsteller Alfred Polgar erkannt – und ebensolches gilt für jede Trennung. Trotzdem kommt einem mit wachsender Break-up-Biografie irgendwann so manches bekannt vor. Zum Beispiel: Jedes Schlussmachgespräch folgt dem Aufbau des klassischen Dramas. In diesem Drama verhalten wir uns wie Tiere. Ja, jeder von uns! Mach den Test und finde raus, ob du eher das Reh, das Wildschwein oder irgendetwas dazwischen bist. 

gho
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?