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So unglaublich alt!: Zehn sichere Anzeichen, dass du bald 30 wirst

Kurz vor der 30 hängt der runde Geburtstag wie ein Damoklesschwert über einem. Dabei passiert nichts über Nacht – es gibt viele Zeichen, die das Älterwerden begleiten.

30. Geburtstag

Die 30 ist ein wichtiger Einschnitt im Leben

Getty Images

30 – es ist noch gar nicht lange her, da kam einem dieses Alter nahezu biblisch vor. In der ersten Hälfte der Zwanziger scheint es noch ganz weit weg, dann rückt es immer näher und schwebt irgendwann wie ein Damoklesschwert über allem. Im Bekanntenkreis geht ein Raunen um, wie die 30 das Leben verändert, wie danach der Verfall einsetzt und es eigentlich nur noch bergab geht.

Und je mehr man sich dieser Marke nähert, desto mehr erkennt man auch, dass man in das Alter kommt, das man verdient hat – weil sich auch der eigene Lebensstil und das Umfeld verändern. Das eine bedingt wohl das andere. An diesen Anzeichen erkennst du, dass es bald so weit ist. Und wenn ein Punkt auf dich nicht zutrifft, dann bestimmt auf die Menschen um dich herum.

Zeichen, an denen du merkst, dass du bald 30 wirst

1. Du achtest auf deine Ernährung

Jahrelang hast du einfach alles in dich hineingestopft, auf das du Lust hattest. Irgendwann kam das Umdenken: Es muss sich etwas ändern. Seitdem hast du gelernt, auch mal zu verzichten, teilweise unter Qualen. Das heißt gar nicht unbedingt, dass du jetzt gar nicht mehr zulangst. Aber du denkst eben zweimal nach, bevor es Tiefkühlpizza, Bier oder Chips gibt.

2. Du hast Geld (und musst irgendetwas damit machen)

"30 ist das neue 20 – nur mit Geld", sagen Leute, die sich schon auf der anderen Seite befinden. Tatsächlich ist etwas eingetreten, was du lange nicht erwartet hättest: Du hast einen Job gefunden, in dem du so viel Geld bekommst, dass du nicht mehr jeden Cent umdrehen musst, dir auch mal was gönnen kannst und sogar etwas gespart hast. Jetzt kommt die nächste große Frage: Irgendwie reden alle davon, dass man mit diesem Geld etwas machen muss. Aktien, Altersvorsorge, Bausparvertrag – und dich interessieren alle diese langweiligen Dinge eigentlich nicht die Bohne.

3. Irgendwas tut immer weh

Langsam fängst du an, deinen Körper zu spüren. Wenn du zu wenig trinkst, hast du Kopfschmerzen. Wenn du zu viel trinkst, auch. Wenn du in einer komischen Position schläfst, hast du Rückenschmerzen. Wenn du Sport machst, hast du überall Schmerzen. Manchmal hast du Schmerzen und weißt nicht, warum. Was du weißt, ist, dass das wohl nur der Anfang ist.

4. Jüngere siezen dich

Spricht dich jemand auf der Straße an, siezt er dich konsequent – als wärest du 50 und würdest eine Krawatte tragen. Und zwar nicht nur Kinder, sondern teilweise sogar Volljährige. Noch schlimmer: Wenn Gleichaltrige dich siezen und erwarten, dass du das Gleiche tust.

5. Du bist müde

Warum haben wir es eigentlich als Kinder so gehasst, wenn wir ins Bett mussten? Heute würdest du am liebsten im Bett leben. Lange Nächte sind die Ausnahme, stattdessen ist es für dich der reine Luxus, schon um 22 Uhr schlafengehen zu dürfen. Schließlich klingelt der Wecker am nächsten Morgen zu einer einstelligen Uhrzeit. Menschen kurz vor 30 sind immer müde: Manche nach der Arbeit, manche vor der Arbeit – und sie reden ständig darüber, wie müde sie sind.

6. Deine Freunde bekommen Kinder (und du vielleicht auch)

Das sind die, die besonders müde sind. Andererseits sind es auch die, die man nachts um drei anrufen kann, weil sie dann eh wach sind. Manchmal kommst du nicht mehr ganz hinterher – Leute, die du dein ganzes Leben lang gekannt hast, kümmern sich plötzlich um so ein kleines Ding und bei dir überlebt nicht mal eine Zimmerpflanze. Oder andersherum: Während die anderen noch wild und flexibel sind, mutierst du zum Pantoffelhelden.

7. Du kannst Geschichten von früher erzählen

Endlich hast auch du den "Weißt du noch ..."-Modus erreicht. Jener Urlaub, diese Party – alles schien früher spannender zu sein als heute. Mit deinen langjährigen Freunden redest du oft mehr über die Vergangenheit als über Gegenwart und Zukunft. Und manchmal fragst du dich, ob Jüngere über dich nicht mittlerweile heimlich ebenso die Augen verdrehen wie du früher.

8. Du planst deinen Exzess

Einfach mal so Trinken, das ist was für 23-Jährige. Heute bedarf alles, was über ein Bier hinausgeht, vorausschauender Planung: Wann muss ich morgen aufstehen? Wie fit muss ich dafür sein? Wie schaffe ich es überhaupt, länger als bis zwei Uhr wachzubleiben? Früher war Übertreiben dein Standard (nicht dass du stolz drauf wärest ...), heute ist maximal einmal Feiern am Wochenende drin. Und auch dann höchstens mittelhart – und mit leergeräumtem Terminkalender für die zwei Tage danach.

9. Du sprichst über Alkohol

Das wird jetzt einige persönlich treffen, aber es gibt nichts Spießigeres, als über Alkohol zu reden. Dein jüngeres Ich hat einen Wein im Discounter für zwei Euro gekauft und war zufrieden. Dein heutiges Ich bringt keinen Wein mehr mit, ohne zu versichern, dass du den "schon mal probiert" hast und "gut" findest. Du hast eine Lieblingsbiermarke und philosophierst über Craft Beer. Vielleicht bist du sogar schon so weit, bei Whisky-Tastings in Wohnzimmern zu sitzen und mit Genießergesicht zu sagen: "Oooh, jetzt kommt er!"

10. Du versteht die Jugend von heute nicht mehr

Und sie versteht dich nicht mehr. Seit du die Top Ten der aktuellen Charts gehört hast, von denen du keinen einzigen Namen oder Song kanntest, wünschst du dir, du hättest es nicht getan. Menschen Anfang 20 reden von Apps, von denen du nie gehört hast und deren Sinn du nicht verstehst. Sie benutzen komische Wörter und viele Emojis. Und sie lachen dich aus, weil du noch Sachen bei Facebook postest. Aber keine Sorge – das geht den Jungspunden mit dir genauso. Und den 40-Jährigen auch.

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