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Ärzte warnen: Nicht nachmachen! Frauenzeitschrift rät, Petersilie in die Vagina einzuführen

Was die britische Frauenzeitschrift "Marie Claire" ihren Leserinnen rät, um dem Einsetzen ihrer Periode auf die Sprünge zu helfen, ist genau so absurd wie es klingt. Gynäkologen kritisierten den gefährlichen Tipp.

Petersilie ist gesund – wenn man sie isst

Petersilie ist gesund – wenn man sie isst

Unsplash

Ein Tipp, den die britische Frauenzeitschrift "Marie Claire" am 9. Januar veröffentlichte, bringt gerade Mediziner in aller Welt auf die Palme. Auf deren Website wurden nämlich Frauen, die ihre Menstruation früher als üblich oder – bei einer Verspätung – überhaupt endlich bekommen wollen, ein paar sehr merkwürdige Tipps an die Hand gegeben. Und einer davon ist leider auch gefährlich und sollte keinesfalls in der Praxis ausprobiert werden.

Erst einmal klingen die Ratschläge in dem inzwischen von der Website gelöschten Artikel noch recht harmlos. Ananas essen oder Ingwertee trinken. Effektiv? Hmmm ... vielleicht. Auf jeden Fall aber generell gesund und sicher nicht schädlich. Tipps wie Bauchmuskeltraining oder Vermeiden von Stress sind ebenfalls immer gute Ratschläge.

Doch dann wird es merkwürdig. Auch Petersilie sei ein gutes Mittel, um der Periode auf die Sprünge zu helfen, heißt es bei der "Marie Claire". Man sollte reichlich von dem gesunden Kraut essen. Denn: "Petersilie hilft dabei, den Muttermund weicher zu machen und hormonelle Schwankungen auszugleichen, die das Einsetzen der Periode verzögern können." Aber was, wenn man keine Petersilie essen mag? Angeblich kein Problem: "Keine Panik – die effektivsten Formen, heißt es, sind Petersilien-Tee und Einführung in die Vagina."

Einführung in die Vagina? Wir sollen uns ernsthaft Kräuter einführen?!

Kräuter sind super – aber nicht in der Vagina!

Das dürfte nicht nur für Leserinnen der Frauenzeitschrift ziemlich fragwürdig geklungen haben. Auch Ärzte schlugen die Hände über dem Kopf zusammen. Die Gynäkologin Dr. Shazia Malik sagte der Zeitung "Independent": "Es gibt keine Belege dafür, dass Frauen, die so etwas tun, davon profitieren. Dafür ein eindeutiges Risiko für schwere Schädigungen, da sogar von Todesfällen berichtet wird." Unter anderem starb eine 34-Jährige in Argentinien an einer schweren Infektion. In ihrer Vagina wurde Petersilie gefunden.

Auch die Ärztin Dr. Sheila Newman stellte klar: "Es gibt nur wenige Dinge, die in deine Vagina gehören, und Gemüse ist generell keines davon." Es gebe tatsächlich Möglichkeiten, den Zyklus einer Frau zu manipulieren, wenn das mal nötig sein sollte. Eure Frauenärztin kann euch da prima beraten.

Quellen: "Independent" / "Marie Claire" / "Clarin"

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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