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stern-Rezept: Kräuter: Diese drei Rezepte müssen Sie ausprobieren

Mit der Kräuter-Auswahl im türkischen Lebensmittelladen können deutsche Supermärkte nur selten konkurrieren. Rezepte mit Kräutern gibt es dennoch unzählige - Taboulé ist nur eine Möglichkeit.

Von Bert Gamerschlag

Mit der Kräuter-Auswahl beim Türken kann man schnell ein Pesto, aber auch ein Taboulé - ein Salat aus der nahöstlichen Küche - zubereiten.

Mit der Kräuter-Auswahl beim Türken kann man schnell ein Pesto, aber auch ein Taboulé - ein Salat aus der nahöstlichen Küche - zubereiten.

Mit dicken Bunden von Kräutern lässt sich mit etwas Öl und Parmesankäse schnell ein Pesto zubereiten. Aber auch ein Taboulé – ein Salat aus der nahöstlichen Küche – schmeckt, sättigt und ist gesund. Und eine minzige Suppe mit griechischen Reis-Nudeln und Krabben schmeckt, bei sommerlichen Temperaturen lauwarm serviert, wunderbar.

1. Rezept für Taboulé

  • 1 großes Bund Petersilie
  • 1 großes Bund Minze
  • 1 großes Bund Koriander
  • 3–4 gehäufte Hände voll Couscous, instant
  • 1 TL Salz
  • ½ TL Ras-el-Hanout
  • 2–3 Schalotten oder Lauchzwiebeln
  • 2–3 Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft einer Zitrone
  • Meersalz
  • schwarzer Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung Die Kräuter waschen und trocken schleudern. Das Blattgrün hacken und in eine große Schüssel geben. In einer flachen Schale Couscous, ½ TL Salz und ½ TL Ras-el-Hanout mit soviel heißem Wasser aufgießen, dass der Gries gerade bedeckt ist. Durchrühren, quellen und erkalten lassen.

Schalotten pellen, fein schneiden und zu den Kräutern geben. Tomaten überbrühen, häuten, vierteln und die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch würfeln und zu den Kräutern geben. Den Knoblauch abziehen und fein hacken.

Den Zitronensaft über die Kräuter geben, alles mit Knoblauch, Meersalz und schwarzem Pfeffer würzen. Das Ganze mit ca. 5 EL Olivenöl begießen.

Den Couscous mit einer Gabel auflockern, bis er wieder ganz krümelig ist, unter die Kräutermischung geben und noch einmal abschmecken.

Tipp: Taboulé passt wunderbar zu Lammkoteletts.

2. Kräuteröl

  • Basilikum
  • Salz
  • Knoblauch
  • Olivenöl

Zubereitung Basilikumblätter in einer Moulinette kleinhacken, Salz, wenig Knoblauch und Olivenöl dazugeben und noch einmal durchmixen. Die Flüssigkeit in eine weithalsige Flasche füllen und mit Folie verschließen. Kühl lagern.

Tipps: Das Würzöl hält sich im Kühlschrank zwei Wochen, es lässt sich eine Vinaigrette damit zubereiten. Es passt auch über Ratatouille, Bratkartoffeln, Spaghetti oder – ein einzelner Löffel – zu klarer Hühnerbrühe.

3. Zitronen-Minzsuppe

  • 2 Hände voll Kritharaki (Nudel-Reis, auch Orzo, Manestra oder Risoni genannt; aus dem Supermarkt)
  • Salz
  • 1 l Hühnerbrühe
  • 4 Eigelb
  • Schale und Saft einer Bio-Zitrone
  • Pfeffer
  • 2 Hände voll Rauke
  • 300 g Nordseekrabben (oder Königskrabbenfleisch, ist allerdings teuer)
  • 5 Stiele Minze
  • ½ TL Sumach, gemörsert (aus dem türkischen Laden)

Zubereitung Nudelreis in Salzwasser nach Packungsangabe garen, in ein Sieb abgießen und klar spülen. Die Hühnerbrühe aufkochen. Die Eigelb mit Zitronenschale und -saft sowie mit ca. 100 ml Brühe verquirlen und dann unter die restliche Brühe mischen, salzen und pfeffern.

Rauke, Nudeln und Krabben in die Brühe geben und alles noch einmal erwärmen. Die Minzblätter von den Stielen zupfen und hacken. Minze mit dem Sumach-Gewürz über die Suppe streuen und servieren.

Tipp

: Die Suppe schmeckt auch lauwarm.

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