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Job-Einstieg: Bachelor oder Master? So groß ist der Unterschied beim Gehalt

Lohnt sich ein Master-Abschluss finanziell überhaupt oder reicht der Bachelor? Die Job-Plattform Stepstone hat für gängige Berufe analysiert, wie groß der Unterschied beim Einstiegsgehalt ist.

Die Gehaltsunterschiede zwischen Bachelor- und Master-Absolventen sind je nach Beruf unterschiedlich groß

Die Gehaltsunterschiede zwischen Bachelor- und Master-Absolventen sind je nach Beruf unterschiedlich groß

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Seit der Umstellung auf das Bachelor/Master-System können Akademiker wesentlich schneller in den Job einsteigen. Schon nach sechs Semestern Regelstudienzeit haben Studierende den ersten berufsqualifizierenden Abschluss in der Tasche. Dann stehen sie vor der Frage: Ab in den Arbeitsmarkt - oder noch einen Master dranhängen? Wer die Wahl aus finanziellem Kalkül treffen will, für den hat die Jobplattform Stepstone ein paar interessante Zahlen.

Der soeben erschienene Gehaltsreport für Absolventen stellt die Einstiegsgehälter von Bachelor- und Master-Absolventen für verschiedene Berufsgruppen gegenüber. Aus den Gehaltsdaten von 200.000 Fachkräften wurden jene 12.000 herausgefiltert, die eine akademische Ausbildung genossen und maximal zwei Jahre Berufserfahrung hatten.

Master-Absolventen verdienen 14 Prozent mehr

Wer mit dem Bachelor in den Beruf startet, verdient laut der Stepstone-Auswertung im Schnitt zu Beginn ein Bruttojahresgehalt von 40.553 Euro. Berufseinsteiger mit Masterabschluss verdienen 46.199 Euro - und damit 14 Prozent mehr. Interessant ist, dass die Gehaltslücke je nach Berufsfeld sehr unterschiedlich ausfallen kann.

Offenbar sind Ingenieure auf dem Arbeitsmarkt derart gefragt, dass ein Bachelor-Abschluss reicht, um ein Einstiegsgehalt von 45.484 Euro zu erzielen. Master-Ingenieure verdienen mit 48.930 gerade mal 7,5 Prozent mehr. Im Bereich Bildung und Soziales dagegen bringt der Master-Abschluss zum Berufseinstieg satte 19,5 Prozent mehr. Auch für Design, Gestaltung und Architektur liegt das Plus bei mehr als 19 Prozent. Insgesamt fällt auf, dass der Unterschied bei weniger gut bezahlten Berufen größer ist als bei denen, die sowieso gut bezahlt werden. Die durchschnittlichen Einstiegsgehälter für Bachelor- und Master-Absolventen für elf Berufsgruppen zeigt folgende Tabelle.

Tabelle: Einstiegsgehälter nach Berufen mit Bachelor- und Master-Abschluss

Beruf

Bachelor

Master

Ingenieure

45.484 Euro

48.930 Euro

IT

42.992 Euro

46.845 Euro

Einkauf, Materialwirtschaft, Logistik

42.527 Euro

48.033 Euro

Finanzen

41.437 Euro

47.821 Euro

Vertrieb und Verkauf

41.053 Euro

47.821 Euro

Personal

39.095 Euro

43.566 Euro

Naturwissenschaftliche Forschung und Labor

37.477 Euro

43.921 Euro

Marketing und Kommunikation

36.203 Euro

42.010 Euro

Administration und Sekretariat

35.324 Euro

41.118 Euro

Design, Gestaltung und Architektur

33.406 Euro

39.818 Euro

Bildung und Soziales

32.794 Euro

39.188 Euro

Quelle: Stepstone

Ingenieure in der Fahrzeugtechnik am besten bezahlt

Ein detaillierterer Blick in die Berufe zeigt: Das höchste Bachelor-Einstiegsgehalt erzielen Ingenieure, wenn sie in die Branche der Fahrzeugtechnik einsteigen. 49.898 Euro zum Einstieg sind für drei Jahre Studium enorm. Aber auch das Einstiegsgehalt für Master-Ingenieure ist in der Fahrzeugtechnik mit 53.639 Euro das höchste. Bei den ITlern verdienen laut Auswertung Bachelor-Absolventen im Projektmanagement am meisten (47.054 Euro), die Master-Absolventen erzielen im Prozessmanagement die höchsten Startgehälter (49.762 Euro).

Die angegebenen Durchschnittsgehälter verstehen sich als Bruttojahresgehalt inklusiver aller variablen Bezüge wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Jahresboni und sonstigen Prämien. Ein Master-Studium dauert in der Regel zusätzliche zwei Jahre, in der die Bachelor-Absolventen bereits voll verdienen und erste Berufserfahrung sammeln können. Andererseits erhöht ein Master-Abschluss die Chance, in der Karriereleiter auf Stufen zu steigen, die allein mit dem Bachelor unerreichbar bleiben.

Ob sich der Unterschied zwischen den Gruppen mit zunehmender Berufsdauer erhöht oder ob sich die Durchschnittsgehälter im Laufe des Berufslebens eher angleichen, darüber gibt die Auswertung keine Auskunft. Zudem spielen neben der Art des Abschlusses natürlich auch noch andere Faktoren eine Rolle wie die Abschlussnote, Praktika oder die Größe des Unternehmens. 

Gehaltsreport: Mit diesen Studiengängen erzielen Sie die höchsten Einstiegsgehälter
Geschichts- und Kulturwissenschaft

Platz 17: Geschichts- und Kulturwissenschaft

Eine Lizenz zum Gelddrucken ist das Studium der Geschichts- und Kulturwissenschaft nicht. Absolventen verdienen zum Berufseinstieg im Schnitt 34.764 Euro - der niedrigste Wert im Vergleich.

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Themen in diesem Artikel
Würde diese Theorie Funktionieren ( Die Entstehung eines Universums aus einem schwarzen Loch )?
(Der Anfang der Theorie von mir ist unter dem Text der der nachvollzieungs hilfe mit einem 🙃 gekennzeichnet). Ich bin ein recht analysierendender und über mehrere Richtungen hinterfragender Menschen. Eine Theorie die mir in den sin Kamm aber die ich aus eigenemen Ermessensen erst zu grob und simple Fand aber Recht gut mit gängigenen Theorienen Einhergeht wie die (finde ich zu Erprobt stopende) Urknall Theorie, deren Ausbau wo sie durch ein höher dimensiodimensionales Schwarzes Loch aus ging und auch etwas von der multiversums Theorie. 🙃 Meine (mir imer noch zu vorkommende) Theorie geht davon das Der Urknall eine Explosion im und nicht des raumes ist, das ein extrem massereiches Schwarzes Loch das aufgrund des von mangelndem Nachschub Explodierte und durch diese kinetische Energie wie in der Urknall Theorie den Inhalt freisete. aber die Expansion des universums nicht die Ausbreitung des Raumes ist sondern viel ehr eine Zerstreuung Des Inhaltes in einem Raum stattfindet, vergleichbarear mit anderen Explosionen die Inhalt freizusetzenen. PS. ist zwar recht grob für meine persönlichpersönlichen Verhältnisse- (mache meist komplexere, effizientere und schlusvolgerungs fähigere Theorien und ist mir selber etwas schwammig ist eine meinens erachtens funktionell ergänzung zum Thema Uhrknall ) -und und verändertrt im grunde nur etwas den Blickwinkel gängiger Theorien aber in einen effektivenen und nachvollziehbaren weg. Diese Theorie ist Vorwiegend mit sipelerer hrangehensweise aufgebaut als meine anderen und dementsprechend mir etwas Unwohl sie zu veröffentlichen aber im Grunde eine meiner Meinung legitime logische Ergänzung. Was meint ihr?
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?