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Studienanfänger: Von der fleißigen Biene bis zum erfolgreichen Faultier: Welcher Ersti-Typ bist du?

Endlich fängt das Studium an – ein großer Schritt in Richtung Zukunft. Schnell stellt man aber fest, dass Studieren nicht unbedingt seinen ursprünglichen Erwartungen entspricht. Unsere Gast-Autoren Daniel Hunold und Stefanie Neufeld geben euch deshalb Tipps, wie ihr erfolgreich studiert.

Ein Gastbeitrag von Daniel Hunold und Stefanie Neufeld

Der behagliche Biber

Der behagliche Biber

In der Schule fühlte sich der behagliche Biber richtig wohl. Angefangen vom fertigen Stundenplan bis hin zu festen Zeiten für Hausaufgaben und Spaß. An der Uni erwartet ihn aber ein großer Schock. Mal verbringt er den ganzen Tag an der Uni und am nächsten Tag hat er nur eine einzige Vorlesung. Dazu kommen noch anderweitige Verpflichtungen und der Spaß soll ja auch nicht zu kurz kommen. Und dazwischen soll man dann noch irgendwie Zeit zum Lernen finden. Das alles überfordert den Biber völlig. Was dir als Biber besonders hilft, ist die Etablierung deiner persönlichen Grundstruktur:

  1. Zunächst brauchst du einen Kalender. Dieser wird von nun an dein treuer Begleiter sein. In diesen Kalender trägst du alle Termine ein, die im Monat auf dich zukommen werden. Danach setzt du dein Monatsziel fest und überlegst, welche Aufgaben du erledigen solltest, um dieses Ziel zu erreichen.
  2. Zum Ende einer Woche, solltest du dich um dein Ziel und deinen Plan für die kommende Woche kümmern. Nimm dir dafür zum Beispiel jeden Sonntag Abend eine halbe Stunde Zeit. Verschaffe dir einen Überblick über alle anstehenden Termine und Veranstaltungen der nächsten Woche. Verteile anschließend die anfallenden Aufgaben und ganz wichtig: Plane auch deine Freizeit bewusst ein!
  3. Deine Pläne sind niemals statisch. Ob du plötzlich krank wirst oder die legendäre Studi-Party vergessen hast. Aufgaben kannst du natürlich verschieben. Jedoch solltest du dann direkt einen Ersatz-Termin dafür festlegen. Nur so stellst du sicher, dass du die Aufgabe trotzdem rechtzeitig erledigst.
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Der Umstieg von der Schule zum Studium kann ein ziemlicher Kulturschock sein. Daniel Hunold und Stefanie Neufeld bieten deshalb ihre Hilfe an. Auf ihrer Homepage helfen sie Studienanfängern, damit ihnen der Einstieg in das Studentenleben etwas einfacher fällt. Für NEON erklären sie, welche vier Erstsemster-Typen es oft gibt.

Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?