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Klimaschutz Wenn Donald Trump es schon nicht macht - so schont ihr die Umwelt

Umweltschutz Symbolbild
Das soll bleiben wie es ist
© Mundus Images
Die große Politik in Washington hält nicht viel von Umweltschutz. Also fangen wir im Kleinen an. Und jeder kann was tun und überall - in der WG, bei den Eltern, an der Uni und bei der Arbeit - ein paar bequeme Tipps.

Die USA steigen aus dem Pariser Klimaabkommen aus und die Folgen sind unabsehbar., aber sie könnten jeden von uns treffen - auch wenn noch vieles unklar ist. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Dominoeffekt und andere Staaten beginnen, sich ebenfalls aus dem Abkommen zurückzuziehen.

Aber abgesehen von der großen Politik, fängt Umweltschutz schon im Kleinen an. Jeder kann was tun und überall - in der WG, bei den Eltern, an der Uni und bei der Arbeit.

Wir haben ein paar Tipps zusammengesammelt, mit denen ihr bequem jeden Tag etwas für die Umwelt tun können.

In der Küche:

  • Kochen mit einem Deckel auf dem Topf. Das geht schneller und spart Energie.
  • Wasser am besten im Wasserkocher erhitzen und nicht auf der Herdplatte - das geht ebenfalls schneller und spart Energie. Selbst Wasser für Nudeln oder Eier im Wasserkocher zu erhitzen und dann Topf zu geben lohnt sich schon.
  • Kühlschrank und Gefrierfach/truhe regelmäßig abtauen senkt den Energiebedarf
  • Alufolie ist zwar praktisch, verbraucht aber in der Herstellung sehr viel Energie. Verzichtet drauf

Beim Essen:

  • Weniger Lebensmittel wegwerfen. Noch immer landet fast die Hälfte der produzierten Nahrung im Müll.
  • Nachhaltiger Fleisch essen. Vor allem Rindfleisch gilt in der Produktion als Klimasünder, unter anderem wegen des gigantischen Wasserverbrauchs.
  • Regionale Produkte kaufen. Kürzere Transportwege bedeuten weniger Schadstoffe.

Im Badezimmer:

  • Wäsche muss nicht immer gekocht werden. 40 Grad reichen oft schon aus. Für Bettwäsche oder Handtücher empfiehlt sich aus Hygienegründen der 60-Grad-Gang.
  • Handtücher lassen sich auch mehrmals verwenden (gilt auch im Hotel)
  • Wäschespinne statt Trockner. Wer nicht gerade sein letztes Hemd in der Wäsche hat, kann auch ruhig mal einen Tag auf trockene Klamotten warten.
  • Wasser aus beim Zähneputzen.
  • Duschen statt Baden.  Öfter mal für die Umwelt einstehen, statt sich in den Problemen auszuruhen. 
  • Sparduschkopf. Der richtige Duschkopf kann den Wasserverbrauch deutlich senken, und trotzdem Spaß machen. 

Im Auto:

  • Car Sharing, wenn möglich. Beifahrer sorgen für Unterhaltung und schonen das Klima.
  • Reifendruck erhöhen - wer seine Pneus schonen und Benzin sparen will, pumpt mehr Luft rein. Ein halbes Bar unter dem empfohlenen Druck erhöht den Verbrauch um bis zu sechs Prozent
  • Gepäck, das nicht unbedingt ins Auto gehört, rausnehmen. Mehr Gewicht verursacht höheren Verbrauch.
  • Kurzfahrten möglichst vermeiden.
  • Motor aus. An der Bahnschranke oder Kreuzungen mit langen Ampelschaltungen spart man zusätzlich Sprit.

In der Freizeit:

  • Öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Noch mehr Mitfahrer, noch umweltfreundlicher! 
  • Fahrrad fahren. Keine Mitfahrer, keine Belastung für die Umwelt.  
  • Neue Smartphones sind zwar toll, aber die Herstellung ist umweltschädlich und verbraucht viele seltene Rohstoffe. Nutzen Sie lieber ihr altes länger als die üblichen ein bis zwei Jahre.
  • Elektrogeräte: Ausschalten statt Standby. Aus ist nicht gleich Aus. Brennt noch ein Lichtchen, wird weiter Strom verbraucht.
  • Eigene Kaffeebecher nutzen - Coffee to  go muss sein, aber mittlerweile füllen die Baristas ihre Kreation auch gerne in deinen mitgebrachten Becher.
  • Tüten, Rucksack oder Tasche mit in den Supermarkt nehmen. Spart Geld, schont die Umwelt, und liegt stilmäßig weit vor der Plastiktüte.
  • Richtig Heizen. Elektronische Thermostate und regelmäßig entlüftete Heizkörper helfen, die ohnehin hohen Energiekosten zu senken.

  • Second-Hand-Klamotten. Es kommt eh alles wieder in Mode, und Vintage-Klamotten sind sowieso viel authentischer.

daw/nik

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