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Fotoprojekt: Kleider machen Leute? Auf Fotos werden Obdachlose zu Managern und Professoren

Normalerweise leben sie auf der Straße, doch für einen Tag werden sie zu Models. Ein Fotoprojekt zeigt Obdachlose in ganz neuem Licht und hilft dabei, Vorurteile abzubauen. 

Von Linda Göttner

Für das Fotoprojekt schlüpfen die Obdachlosen einen Tag lang in neue Rollen
Jennifer ist obdachlos und posiert als Modedesignerin

Jennifer, die seit einigen Monaten obdachlos ist, posiert für einen Tag als Modedesignerin

Getty Images

Auf den ersten Blick scheinen es ganz normale Stockfotos zu sein, die Menschen in einer beruflichen Tätigkeit abbilden und die man bei der Bildagentur Getty Images erwerben kann. Doch hinter dem Manager im feinen Anzug oder der eleganten Geschäftsfrau an der Hotelbar stecken ganz andere Schicksale. Hier wurden Obdachlose zu Models. Frisch gestylt und professionell fotografiert ist von ihrem Alltag auf der Straße nichts mehr zu erkennen.

Die Bildagentur Getty Images hat gemeinsam mit der Marketing- und Kommunikationsagentur Havas und den Herausgebern von "fiftyfifty", einem Straßenmagazin, das von Obdachlosen verkauft wird, das "Repicturing Homeless" ins Leben gerufen. Hierbei wurden Menschen ohne Wohnung als Personen mit alltäglichen Lebensläufen für die Bildagentur inszeniert. So finden sie sich auf den Fotos in der Rolle eines Kochs, einer Businessfrau oder eines Designers wieder. Stockfotos werden zu verschiedenen Themenbereichen von Bildagenturen bereitgestellt und häufig von Medien oder in der Werbung genutzt. Die Bilder sind lizensiert, in diesem Fall gehen die Erlöse an das Magazin "fiftyfifty" und somit zurück an die Obdachlosen.

Gegen Stereotypen

Elf Menschen, die zum Teil seit Jahrzehnten auf der Straße leben, werden hier zum Sinnbild dafür, welche Wirkung Kleidung und Statussymbole heute noch auf die Wahrnehmung von Menschen haben. Anzug oder Bluse und ein wenig Schminke schaffen es, das eigentliche Schicksal zu verbergen und den Menschen als einen anderen erscheinen zu lassen.

Obdachlose würden von der Gesellschaft oftmals als "hoffnungslos, mitleidserregend oder gar minderwertig" empfunden, wie es auf der Website des Projektes heißt. Es macht sich  daher zur Aufgabe, Stereotypen abzubauen und regt dazu an, den Menschen hinter dem bloßen Äußeren zu sehen.

Paul Foster, Senior Director Creative Imagery von Getty Images, erklärt: "Wir haben unsere Chance erkannt, um die negative Wahrnehmung obdachloser Menschen zu verändern. Diese Partnerschaft sehen wir als Möglichkeit, einen positiven Wandel für diese Gesellschaftsschicht hervorzurufen." Eine randständige Gruppe erhält plötzlich einen neuen Wert – nicht durch schicke Kleidung – sondern durch einen neuen Blick auf ihre Geschichten. 

Keider machen Leute – wenn man so will

Der 62-jährige Karl-Heinz war 25 Jahre obdachlos und lebt zur Zeit in einer Notunterkunft. Als Modedesigner wirkt er plötzlich wie ein anderer Mensch – es scheint als hätte alles anders laufen können. "Heute beim Fotoshooting fühle ich mich wieder lebendig. Ein Gefühl, dass ich früher einmal kannte", sagt er. Machen Kleider also Leute? Auf den ersten Blick suggeriert edle Kleidung vielleicht Wohlhaben oder gewissen Status. Inszeniert kann sie aber auch über das eigentliche Leben der Person hinwegtäuschen. Kleider machen Leute nur so lange, wie in der Gesellschaft diese Ansicht vorherrscht.

Themen in diesem Artikel
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Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?