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"Cannabis-Influencerin": 29-Jährige will Drogen live auf Instagram verkaufen – und die Polizei schaut zu

Drogen übers Internet zu verkaufen ist keine gute Idee. Das musste nun auch eine 29-Jährige aus Berlin feststellen. Sie hatte versucht, Marihuana per Instagram-Livestream zu verticken – und bekam daraufhin Besuch von der Polizei.

Berlin: Frau will Drogen per Livestream verkaufen – Polizei guckt zu

Eine 29-jährige Frau hat in Berlin Marihuana per Instagram-Livestream zum Kauf angeboten – und prompt Besuch von der Polizei bekommen (Symbolbild)

Getty Images

Die neue deutsche Netflix-Serie "How to sell drugs online (fast)" hat gleich mit ihrer ersten Staffel weltweit viele Fans gewonnen. Zu denen gehört offenbar auch eine 29-jährige Frau aus Berlin, zumindest erinnert ihr Fall ziemlich stark an die Handlung der Serie.

Ähnlich wie der jugendliche Nerd Moritz Zimmermann in "How to sell drugs online (fast)" soll die junge Frau einen Online-Drogenhandel gestartet haben. Sie wird beschuldigt, im Stadtteil Neukölln Marihuana per Instagram-Livestream zum Kauf angeboten zu haben. Das berichtet die Polizei nun in einem viel geteilten Posting auf ihrer Facebook-Seite: "Kennen Sie schon 'How to sell drugs online and get caught by the police (fast)?'", heißt es darin. "Gestern ist die Pilotfolge des Formats gestartet."

Kennen Sie schon "How to sell drugs online and get caught by the police (fast)?" Nein?! Dann aufgepasst: 👉Immer...

Gepostet von Polizei Berlin am Dienstag, 9. Juli 2019

Berliner Polizei beschlagnahmt 300 Gramm Cannabis

Allerdings wird die erste Folge mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die letzte sein. Denn nach dem Ende des Live-Videos sind offenbar Beamte in der Wohnung der "Cannabis-Influencerin" erschienen – und haben 300 Gramm Cannabis, Bargeld, Laptop, Tablet, Handy und einen Schlagring beschlagnahmt. Auf die 29-Jährige warten nun Strafanzeigen wegen Betäubungsmittelhandels und Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Berliner Polizei betont abschließend auch noch einmal: "Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und wird es auch nie sein."

rpw mit dpa