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Müll vermeiden: Go Jamaika! Was wir von dem Inselstaat in Sachen Nachhaltigkeit lernen können

Life in Plastik: Ob Gurken im Supermarkt oder die Bestellung aus dem Online-Shop. Was als Erleichterung gedacht war, nimmt heute Einfluss auf Umwelt und Gesundheit. Jamaika geht nun mit gutem Beispiel voran.

Müll am Strand

Jährlich landen bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Meeren der Welt.

Weißer Sandstrand unter den Füßen, ein strahlend blauer Himmel und ein gemütliches Plätzchen unter Palmen - so stellen sich viele ihren Traumurlaub vor. Doch wer seinen Blick vom Strandhandtuch hebt, stellt oft fest, dass im klaren Wasser nicht nur Touristen schwimmen. Ob alte Windel oder ein kaputter Wasserball - Meere und Strände sind zunehmend voll mit Plastikmüll. 300 Millionen Tonnen Kunststoff werden weltweit im Jahr hergestellt, davon landen bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikabfall jährlich im Meer.

Die Ferieninsel Jamaika hat die Reißleine gezogen und ein Verbot von Plastikprodukten und Styropor-Verpackungen eingeführt. Ab Januar 2019 sind Plastiktüten, Strohhalme und Flaschen aus Plastik verboten. Ab 2021 dürfen Tetrapacks zudem keine zugefügten Strohalme mehr haben. Der Premierminister des Landes, Andrew Holmes, teilte die offizielle Stellungnahme der Regierung auf seinem Twitteraccount.

Die Insel in der Karibik mit rund drei Millionen Einwohnern ist ein beliebtes Reiseziel und kämpft gegen die Vermüllung ihrer Strände. Im vergangenen Jahr sammelten Freiwillige beim Müll-Aktionstag an der Küste 73 Tonnen Plastikmüll auf; nach Angaben der Naturschutzorganisation Jamaica Environment Trust. Der Müll ist dabei nicht nur eine Gefährdung für Mensch und Tier. Das Absurd: Er verursacht zusätzlich horrende Kosten. Die EU geht davon aus, dass mit der Reduzierung von Müll bis zum Jahr 2030 22 Milliarden Euro eingespart werden könnten. Diese müssten sonst investiert werden, um Umweltschäden zu beheben.

Makro- und Mikroplastik

Mehr als eine Million Seevögel sterben jährlich an den Folgen von Plastikmüll. Grobe Schätzungen gehen davon aus, dass sich 86 bis 150 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Ozeanen angesammelt haben. Und auch für uns wird unser Müll immer mehr zum Problem. Dabei geht es einmal um sichtbare Verschmutzung wie zum Beispiel herumfliegende Plastiktüten. Das sogenannte Makroplastik begegnet einem jeden Tag. Doch neben den unzählingen Shampooflaschen und Cremetiegeln im Bad gibt es noch ein anderes Problem: Mikroplastik.Plastik zerfällt durch unterschiedlichste Einflüsse wie Sonnenlicht in kleine Stücke. Diese gelangen nicht nur ins Meer und damit in die Nahrungskette, sondern finden sich auch in Alltagsprodukten wieder. Den "extra-white"-Effekt in der Zahnpasta oder das angenehme Peeling für die Haut gibt es oft dank mikrokleinen Artikeln, mit denen die Produkte angereichert werden.

Nun wird bei uns auch auf politischer Ebene gehandelt: Im Mai diesen Jahres hat die EU-Kommission Richtlinien vorgelegt, um Plastikvermüllung den Kampf anzusagen. Durch die EU-Plastikverordnung sollen Einwegprodukte verboten werden. Zudem soll es eine Recycling-Quote für Plastikflaschen geben. Bis die Pläne allerdings umgesetzt werden, könnte es noch Jahre dauern. In Deutschland sind seit 2016 schon Plastiktüten in Supermärkten und Geschäften kostenpflichtig. Und die 15 bis 20 Cent extra zeigen Wirkung: 2017 verbrauchten die Deutschen rund 29 Tüten pro Kopf. Im Jahr zuvor waren es laut Angaben der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung noch 45 Tüten pro Einwohner.

Nachhaltiger Alltag

Auch im Alltag lässt sich Plastik reduzieren. Ein Beispiel ist das Pfand-System: Das Berliner Start-Up Recup bietet seit 2017 einen Mehrwegkaffeebecher für den Coffee to go an. Anstatt den leeren Becher wegzuwerfen, bezahlt man beim Kauf einen Euro Pfand und bringt den Cup bei einem der teilnehmenden Partner zurück. Und auch große Markten springen auf den Nachhaltigkeits-Zug auf: So wurde bekannt, dass die Fastfoodkette McDonalds und der Kaffeeanbieter Starbucks an einem kompostierbaren Ökobecher für ihren Kaffee arbeiten.

Doch es gibt auch Kritik an der neuen Öko-Strategie vieler Unternehmen. Das sogenannte „Greenwashing“ bezeichnet den Versuch, sich durch PR-wirksame Maßnahmen oder Geldspenden für ökologische Projekte als besonders umweltfreundlich darzustellen, ohne das dies im Unternehmen dauerhaft umgesetzt wird.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(