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Rassismus für 890 Dollar: Blackfacing als Kleidungsstück: Mit diesem Rollkragenpullover greift Gucci voll daneben

Rassismusvorwürfe gegen Gucci: Die Luxusmarke musste einen Rollkragenpullover aus dem Sortiment nehmen, nachdem dieser heftige Empörung auslöste. Auch andere Modemarken stehen in der Kritik.

Gucci Rassismsus

Der Rollkragenpullover "Balaclava" ist mittlerweile nicht mehr bei Gucci erhältlich

Fast hätte man in den USA Rassismus im wahrsten Sinne kaufen können – und zwar bei der Luxusmarke Gucci. Konkret geht es um einen schwarzen Rollkragenpullover: der erinnert ein wenig an eine Sturmmaske – klappt man den Rollkragen hoch und zieht ihn sich über die Nase (wer auch immer das generell machen würde), legt sich eine Öffnung mit roter Umrandung um den Mund. Ein dunkles Gesicht mit roten, breiten Lippen, eine Anmutung, die stark an rassistische Stereotype gegenüber Dunkelhäutigen erinnert. Deshalb wird dem Unternehmen nun "Blackfacing". Weiße Menschen imitieren Menschen mit dunkler Hautfarbe und setzen dabei verstärkt Stereotype, wie eben die vollen Lippen, in Szene. Eine Vorgehensweise, die ursprünglich aus dem Theater des 18. und 19. Jahrhunderts stammt.

Gucci entschuldigt sich

Gucci hat den Pullover, der 890 Dollar kosten sollte, mittlerweile vom Markt genommen und sich in einem Statement auf Twitter entschuldigt. "Gucci entschuldigt sich zutiefst für die Beleidigung, die der Balaclava-Pullover ausgelöst hat", heißt es dort.

Diversität sei ein zentraler Bestandteil der Firmenpolitik und würde bei jeder Entscheidung bedacht. Es sei eine Erfahrung, aus der man lernen werde, so das Unternehmen. Doch Gucci hätte schon aus anderen Fällen lernen können: Erst im Dezember stand die Marke Prada in der Kritik, nachdem ein Store in New York dunkle Puppen mit dicken roten Lippen im Schaufenster aufgestellt hatte. Die sogenannten "Pradamalia"-Puppen wurden von mehreren Usern bei Facebook gepostet, die darin "Blackfacing" sahen, berichtet die amerikanischen Nachrichtenwebsite vox.com.

Die Debatte um rassistische Stereotypen rüttelt in den USA zurzeit die Modeindustrie auf. Erst im Dezember warf ein Mitarbeiter der Marke Moschino vor, sogenanntes "Racial Profiling" zu betreiben, wenn es um den Umgang mit dunkelhäutigen Mitarbeitern gehe. Dabei werden Personen aufgrund äußerlicher Stereotype besonders behandelt. Einen Monat zuvor geriet Dolce&Gabana in die Kritik, nachdem das Unternehmen mit einem klischeebehafteten Werbeclip über China für seine neue Kollektion warb.

Fashion-Fails

Und auch kleinere Modelable sind vor fragwürdigen Fashion-Fails nicht gefeit. So stand das spanische Modelabels Zara schon mehrfach in der Kritik, da es unter anderem eine gestreifte Bluse mit einem gelben Stern auf den Markt brachte, die an die Sträflingskleidung aus der Zeit des Nationalsozialismus und den sogenannten Judenstern erinnerte. Die deutsche Modekette C&A erregte im letzten Jahr mit einem Kinderpullover Aufmerksamkeit, auf dem in Frakturschrift "Devision" stand. Diese Aufmachung der Kleidung ist in der Neonaziszene sehr beliebt. In allen Fällen entschuldigten sich die betroffenen Unternehmen und nahmen die Produkte vom Markt.

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lau
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(