HOME

Friedhofs-Bekanntschaft: Verliebt dank eines Mörders: Diese Liebesgeschichte ist besser als jeder Hollywoodfilm

Ein Stolperer am Straßenrand oder ein Treffen im Supermarkt – viele Menschen träumen davon, ihre große Liebe im Alltag zu treffen. Das solche Begegnungen auch an ungewöhnlichen Orten geschehen, beweist ein Twitter-User.

Zwei Personen auf dem Friedhof

Seine große Liebe im Alltag zu treffen, davon träumen viele. Ein Twitter-User hat seine Zukünftige auf dem Friedhof getroffen.

"Mein Vater starb. Klassischer Start einer witzigen Geschichte", schreibt der Brite Matt alias "sixthformpoet" auf seinem Twitter-Account. "Aber keine Sorge, es wird noch witziger", warnt er seine Leser vor. Und das wird es wirklich: Denn Matt erlebt am Grab seines Vaters das, was sich viele Menschen für ihr Leben erträumen: Er trifft die Liebe seines Lebens. Aber von vorn:

Der Vater von Twitter-User Matt wurde nach seinem Tod in einem kleinen Dorf in der Nähe des südenglischen Ortes Sussex beerdigt. Weil Matt seinem Vater sehr nahe stand, war er oft bei seinem Grab und brachte auch immer Blumen mit. "Das war nett von mir", schreibt Matt. "Aber irgendwann hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil ich dem Mann, der neben meinem Vater beerdigt war, nie Blumen mitbrachte." Also begann er, regelmäßig für beide Blumen zu kaufen. "Es war wie ein privater Scherz mit mir selbst", schreibt er bei Twitter. Irgendwann habe sich der fremde Mann angefühlt wie ein Freund. Schließlich entschied sich Matt, seinen Namen zu googlen, um mehr über seine tote Bekanntschaft herauszufinden.

Und dann der Schock: Der Tote war ein Mörder. "Seine Frau hatte ihm nie Blumen dagelassen, weil er sie umgebracht hatte. An Weihnachten. Und nachdem er auch ihre Familie umgebracht hatte, sprang er vor einen Zug", fasst Matt die Ergebnisse seiner Online-Recherche zusammen. Mit diesem Wissen im Hinterkopf fühlte er sich miserabel und wollte etwas unternehmen. "Ich fand heraus, wo die besagte Frau und die Familie begraben waren und fuhr dort hin, um ihnen Blumen zu bringen", schreibt er. Doch als er am Grab stand und sich leise entschuldigte, kam plötzlich eine Frau und fragte, wer er sei und warum er Blumen für ihre Großeltern und ihre Tante mitgebracht habe.

"Ich erklärte ihr die Geschichte dahinter", schreibt Matt. "Sie sagte, dass sei zwar seltsam, aber auch irgendwie süß." Dann habe er sie gefragt, ob sie nicht mit ihm ausgehen wolle und zwei Jahre später hätten sie geheiratet. "Ende". Seine ungewöhnliche Story fand schnell Fans im Netz: Fast 600.00 Twitter-User sind begeistert von dieser etwas absonderlichen, aber filmreifen Liebesgeschichte:

"Das gehört wohl zu den besten ‘wie ich meine Frau traf‘-Geschichten", schreibt eine Userin.

Andere sehen Zusammenhänge mit der Serie "How I met your mother" oder erfinden schon Titel für eine Verfilmung für die Story wie "Vier Todesfälle und eine Hochzeit". Denn sollte diese Geschichte wirklich wahr sein, wäre sie definitiv hollywoodreif. 

Liebesbeziehung: Das ist der ideale Altersunterschied für eine glückliche Beziehung
lau