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Hass in der Flüchtlingsdebatte: Clueso will "Menschen nicht ersaufen lassen" – AfD-Sprecher pöbelt ihn deshalb an

Clueso hat keine Ahnung von Politik. Sagt er selbst. Er glaubt aber, dass in diesen aufgewühlten Zeiten Künstler zu denjenigen gehören, die am ehesten gehört werden. Das bringt den Sprecher der AfD in Cluesos Heimatbundesland Thüringen allerdings mächtig auf die Palme.

Clueso

Clueso: "Es gibt Menschen, die haben Hass in sich, den kriegst du nicht weg"

Sänger Clueso ist entsetzt über politische Äußerungen in der aktuellen Flüchtlingsdebatte. "Es gibt Menschen, die haben Hass in sich, den kriegst du nicht weg. Es gibt aber auch Menschen, die kann man mit Argumenten wieder rüberholen und wachmachen. Wenn die sich von Politikern in diesem Land aber bestätigt fühlen, entwickelt sich zunehmend eine Meinung, die unmenschlich ist", sagte der Erfurter in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Eine Äußerung, die Folgen hatte.
 
Künstler gehörten in dieser Zeit zu den wenigen, auf die Menschen hörten, weil man auf Politiker "keinen Bock mehr" habe, sagte Clueso. "Man muss nicht politisch sein, sondern menschlich. Ich habe keine Ahnung von Politik, aber es ist mir ein Bedürfnis, meine Meinung zu äußern."

Clueso: "Sie haben einen verdammten Grund"

Der Songwriter unterstützt die durch Spenden finanzierte Seenotrettungsorganisation "SOS Mediterranée". "Wir können Menschen nicht ersaufen lassen, nur weil wir momentan nicht die passende Lösung für alles haben." Wenn sich Menschen mit ihren Kindern auf eine so gefährliche Reise machten, hätten sie auch einen "verdammten Grund" dafür.

Der Sprecher der AfD in Cluesos Heimatbundesland Thüringen sieht das, wie zu erwarten war, ein bisschen anders: "Ahnungslos, aber ausgestattet mit genügend Geld - so kann Clueso  'Menschlichkeit' fordern & sich toll fühlen", schreibt Stefan Möller auf Twitter. "Wenn dann den Normalbürger die Folgen seiner Profilneurose treffen, kauft er sich eine Rückzugsenklave, die ihm Unannehmlichkeiten erspart."

Die "Phrasendrescherei" eines "Gutmenschen"

Möller beklagt in weiteren Tweets außerdem die "Phrasendrescherei des Gutmenschen Clueso", der fernab der Realität lebe. Der 38-jährige Sänger hat sich zu den Angriffen bislang nicht geäußert. Er tut gut daran, dies auch weiter so zu halten, denn jede Äußerung von ihm würde Möller bloß als Triumph verbuchen.

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tim mit DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.