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Riskante Ermittlungen: Verstoß gegen Menschenrechte? Britischer Geheimdienst setzt Kinder als Spione ein

Es ist offenbar schon länger gängige Praxis, wurde aber erst jetzt enthüllt: In Großbritannien setzen Polizei und Geheimdienste auch Kinder und Jugendliche als Spitzel ein. Sie sollen mit ihrem "einzigartigen Zugang" Informationen über Terroristen und Drogendealer beschaffen.

Großbritannien

In Großbritannien sind Kinder als Spitzel im Auftrag von Polizei und Geheimdiensten im Einsatz

In Großbritannien sorgt eine Enthüllung über das Vorgehen von Polizei und Geheimdiensten für Aufsehen: Demnach werden offenbar schon seit geraumer Zeit Minderjährige als verdeckte Ermittler eingesetzt, darunter auch Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Dies berichtet unter anderem der "Guardian"

Die Zeitung beruft sich auf eine Stellungnahme des Oberhauses des Parlaments. Darin übt der Ausschuss Kritik an Regierungsplänen, den Behörden mehr Freiheiten beim Einsatz der jungen Spione zu gewähren. In diesen Schreiben des Innenministeriums wird nicht nur belegt, dass die Jugendlichen in Kreisen von Terroristen und Drogendealern spionieren. Es wird auch deren "einzigartiger Zugang zu Informationen" hervorgehoben, besonders im Bereich der Gangkriminalität.

Großbritannien: Enthüllungen sorgen für Kritik

Gegenüber dem "Guardian" lässt das Innenministerium zwar wissen, dass auf die minderjährigen Spitzel "nur sehr selten und überhaupt nur, wenn es notwendig und angemessen ist", zurückgegriffen würde. Das heißt: "Wenn es keinen anderen, weniger aufdringlichen Weg gibt, an die nötigen Informationen zu gelangen, um Kriminelle und Terrorverdächtige zu überführen."

Trotzdem sorgt die Enthüllung für heftige Diskussionen im Vereinigten Königreich. Vor allem im Bereich der Drogenkriminalität sehen Experten die Kinder großen Gefahren ausgesetzt. Viele Kritiker können allerdings nicht fassen, dass Minderjährige überhaupt für die riskante Informationsbeschaffung in Frage kommen.

"Die dunkelsten Ecken der Polizeiarbeit"

Im Interview mit dem "Guardian" weist die Human-Rights-Aktivistin Rosalynd Comlin darauf hin, dass die Regierung ihre Menschenrechtsverpflichtungen verletzen würde, indem sie Kinder als "Fußsoldaten für die dunkelsten Ecken der Polizeiarbeit" verpflichten würde - "möglicherweise sogar ohne Einverständnis der Eltern."

Dagegen weist das Innenministerium daraufhin, dass die Kinderspione durch ihre Arbeit mithelfen würden, die Bandenkriminalität sowie den Drogenverkehr aus den Großstädten in die Dörfer und Kommunen einzudämmen - Verbrechen, die "einen verheerenden Einfluss auf junge Leute und anfällige Erwachsene" haben würden."

Rassismus: Diese Nachricht stand auf einer Kundenrechnung
tim
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.