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Nicht ganz ernst gemeint: Donald Trumps "beste" Ausreden - und wie ihr sie im Alltag gebrauchen könnt

Er habe sich nur versprochen: Donald Trump präsentiert eine kuriose Ausrede für seine Bemerkung über die russische Einmischung in den US-Wahlkampf. Wir haben deshalb seine "besten" Ausreden gesammelt – und erklären euch, wann ihr sie am besten im Alltag gebrauchen könnt.

Donald Trumps "beste Ausreden" – und wie ihr sie im Alltag gebrauchen könnt

Donald Trump hat mal wieder eine kuriose Ausrede präsentiert

Picture Alliance / DPA

Ein Wort. Ein Satz. Ein Tweet. Mehr braucht US-Präsident gar nicht, um sich mal wieder selbst ins Aus zu schießen. Auf der Pressekonferenz mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin löste nun eine seiner Antworten mal wieder einen medialen Shitstorm aus. Dort hatte Trump auf die Journalistenfrage, ob Russland sich aus seiner Sicht in die US-Wahl eingemischt habe, erklärt: "Ich sehe keinen Grund, warum es Russland gewesen sein sollte."

Dafür bekam Trump diesmal nicht nur medialen Gegenwind, sondern auch aus seiner eigenen Partei. Wohl deshalb sah er sich gezwungen, einzulenken. Also rief er die Presse ins , um die Wogen zu glätten. Und das machte er mal wieder auf seine ganz eigene Art.

Donald Trump hat sich nur "versprochen"

Den Journalisten versicherte er nämlich, es sei alles bloß ein großes Missverständnis. Er habe das genaue Gegenteil gemeint: "Der Satz hätte eigentlich lauten sollen: Ich sehe keinen Grund, warum es nicht gewesen sein sollte." Es fehle nur das Wörtchen "nicht". Dementsprechend sei es nur ein "Versprecher" gewesen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump eine kuriose Ausrede für einen peinlichen Auftritt präsentiert. Ganz im Gegenteil: Wenn Donald Trump eine Sache beherrscht, dann ist es die Rechtfertigung peinlicher Aussagen in der Öffentlichkeit. Wir haben deshalb seine "besten" Ausreden gesammelt – und geprüft, wann ihr sie am besten im Alltag gebrauchen könnt (natürlich nicht ganz ernst gemeint).

Erste Trump-Ausrede: Das war nur ein Versprecher

Die neueste Ausrede von Donald Trump ist in jeder Alltagssituation perfekt. Ihr habt Streit mit eurem Partner? Dieser behauptet, ihr hättet ihm versichert, den Müll rausgebracht zu haben. Nein - alles nur ein Versprecher. Statt "Ich habe den Müll rausgebracht" wolltet ihr eigentlich sagen: "Ich habe den Müll NICHT rausgebracht." Logisch.

Das funktioniert auch im Büro. Wenn der Chef sagt, dass ihr doch diese eine Aufgabe übernehmen wolltet, entgegnet ihr einfach: "Nein, Chef, ich habe mich versprochen: Ich wollte eigentlich sagen, dass ich die Aufgabe NICHT übernehmen will." Problem gelöst.

Zweite Trump-Ausrede: Da war was in Schweden!

In der Vergangenheit hat Trump während einer Rede behauptet, dass irgendetwas Schlimmes "gestern in Schweden passiert" sei. Nur was genau - das wusste keiner. Nicht einmal die Schweden selbst.  Der redete sich daraufhin via Twitter raus: "Mein Kommentar über Schweden stand im Zusammenhang mit einer Story bezüglich Immigranten und Schweden, die auf 'FoxNews' ausgestrahlt wurde."

Diese Ausrede könnt ihr bestens gebrauchen, wenn ihr zum Beispiel spät kommt. Ihr sagt dann einfach: "Hast du nicht mitbekommen, was gestern im Bus passiert ist?" Wenn die Person dann sagt, dass im Bus nichts passiert ist, antwortet ihr: "Das habe ich im Internet gelesen – und bezog sich auf einen Vorfall in irgendeinem Bus."

Dritte Trump-Ausrede: "Alternative Fakten"

Alternative Fakten. Einen Begriff, den es ohne Präsident Trump gar nicht geben würde. Ihr solltet ihm dafür dankbar sein, denn alternative Fakten liefern euch die besten Ausreden für eure zukünftigen Lügen. Wenn euer Partner herausfindet, dass die Bestellung bei Amazon doch nicht umsonst war – und euch der Lüge bezichtigt, dann habt ihr nicht gelogen, sondern nur alternative Fakten genannt.

Weitere alternative Fakten to go: Schokolade hilft bei der Diät. Rauchen ist gesund. Sport macht dick. Den ganzen Tag Netflix ist voll anstrengend. Die Wohnung putzt sich von alleine. Die Hausarbeit schreibe ich in einer Stunde. Mein Studentenjob wird voll gut bezahlt. Und unbezahlte Praktika findet jeder super.

rpw