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Kritik am Innenminister: Durchgefallen, setzen, sechs – so spöttisch kritisiert Twitter Seehofers Masterplan

Das Warten hat ein Ende: Nein, keine Serienfortsetzung, sondern die Präsentation vom Masterplan von Innenminister Horst Seehofer zur Migrationspolitik ist da – mit vierwöchiger Verspätung. In den sozialen Medien macht sich Häme breit.

Von Fee Taube

Horst Seehofer und sein Masterplan

Horst Seehofer und sein Masterplan – eine Twitter-Userin setzte nun den Rotstift an

Picture Alliance

In der Uni wird uns von Anfang an eingetrichtert, fremde Gedankengänge durch Quellenangaben zu untermauern und ein Thema durch verschiedene Perspektiven und stringente Argumentationsstränge nachvollziehbar aufzubereiten. Wenn nicht: Unbefriedigende Leistung – versuch’s doch noch einmal! Von der Einhaltung von Fristen müssen wir gar nicht erst sprechen.

Aus dieser harten Schule kommend, hat sich eine Twitter-Userin den aktuellen politischen Geschehnissen um die Migrationspolitik angenommen und sich den Masterplan von Innenminister Horst Seehofer vorgeknöpft. Dieser beinhaltet 63 Punkte zur Steuerung und Begrenzung der Migration in Deutschland. Nicht nur, dass dieser vier Wochen zu spät eingereicht wurde – auch inhaltlich zeigt der von ihr angesetzte Rotstift diverse Mängel auf: Fehlende Belege, Zitatklau, ungenau! 

Zu ihrer korrigierten Version der ersten zwei Seiten schreibt sie: „Schlechteste Masterarbeit, die ich seit langem gesehen habe! #masterplan #horstmussweg“.

Und ihre Bewertung stößt auf großen Anklang in der Community: Der Tweet hat inzwischen über 1.400 Likes geerntet und wurde über 800 Mal geteilt. Lieber Horst, ein Satz mit X, das war wohl nix, versuch’s doch noch einmal.

Im stern-Live-Blog findet ihr alle Details zu dem präsentierten Konzept.

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