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WM 2018: Warum Frankreich-Fans während des WM-Finales kein Essen bestellen können

Frankreich kann sich heute im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Kroatien seinen zweiten Titel sichern. Auf eine Sache müssen die Franzosen aber heute verzichten: Essen – zumindest wenn es geliefert werden soll.

Frankreich-Fans können während des WM-Finales kein Essen bestellen

In Frankreich kämpfen die Lieferdienst-Fahrer für bessere Arbeitsbedingungen. Deshalb streiken sie während des WM-Finales.

Getty Images

Ungefähr gegen 17.45 Uhr ist Halbzeit in Moskau beim Endspiel um die Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Kroatien und Frankreich. Einige französischen Fans werden die Unterbrechung sicher nutzen, um etwas zu essen. Allerdings müssen sie dann etwas im Haus haben oder noch einmal losgehen. Denn bestellen können sie während des Finales nicht: Die Essenskuriere in Frankreich streiken nämlich. Das berichtet das Online-Magazin "Politico".

Bereits am 4. Juli gab "Independent Deliverymens Collective in Paris" (CLAP), eine Gruppe, die den Streik für die Arbeiter organisiert, den Streik auf Twitter bekannt. "Aufgrund der anhaltenden Verschlechterung unserer Arbeitsbedingungen haben wir uns für einen Streik während einer der profitabelsten Wochen für die Lieferdienste entschieden", schrieb die Organisation.

Forderung: Mindestlohn und garantierte Arbeitsstunden

Die Gründe sind demnach gefährliche Arbeitsbedingungen, aggressive Einstellungspolitik und ein enormer Anstieg von Arbeitskräften, der die Löhne schmälert. Deshalb will der CLAP nun einen stündlichen Mindestlohn, Boni für das Radfahren bei Regenwetter und die Möglichkeit garantierter Arbeitsstunden. Die Forderungen richten sich vor allem an die drei Dienste Deliveroo, Foodora und Uber Eats. Allerdings nehmen auch Fahrer von Stuart und Glovo an dem Streik teil.

Allerdings ist unklar, wie umfangreich das Ganze sein wird. Denn die Lieferdienstmitarbeiter haben keinen formellen Gewerkschaftsvertrag. Dementsprechend unwahrscheinlich ist es auch, dass die Streikenden eine Entschädigung von ihren Arbeitgebern bekommen. Damit sich dennoch möglichst viele Mitarbeiter daran beteiligen, wurde auf einer Online-Seite Geld gesammelt. Laut "Politico" sind bis zum Samstagmorgen bereits 1800 Euro zusammengekommen.

Was sagen die Lieferdienste?

Uber wollte sich zu dem Streik bislang nicht äußern. Dafür machte Deliveroo klar, dass die Forderungen der Pariser Streikenden nicht die Wünsche von Tausenden von Fahrern darstellen. "Es würden gar nicht so viele Fahrer mit Deliveroo zusammenarbeiten, wenn sie durch ihre Anstellung ihre Freiheit verloren hätten und das Arbeitsverhältnis so schlimm wäre", sagte ein Sprecher des Unternehmens zu "Politico".

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rpw
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.