"Wer bei der Solarenergie jetzt auf die Bremse tritt, schadet dem Wirtschaftsstandort und drosselt den in der Bevölkerung beliebtesten Energiepreisdämpfer", erklärte Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Er wandte sich damit insbesondere gegen Gesetzespläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), die für neu installierte kleine Solaranlagen ab 2027 die sogenannte Einspeisevergütung komplett streichen möchte.
Einen Rückgang um 21 Prozent gab es laut BSW-Solar von Januar bis März 2026 im sogenannten Heimsegment, wie etwa Dachanlagen auf Wohngebäuden. Bei Dachanlagen auf gewerblich genutzten Gebäuden betrug der Rückgang sogar 33 Prozent, verglichen mit dem ersten Quartal 2025. Bei Photovoltaik-Freiflächenanlagen habe es hingegen einen Zuwachs um 20 Prozent gegeben.
Für die nächsten Wochen rechnet BSW-Solar mit einer zumindest leichten Belebung der Nachfrage infolge der aktuellen Energiekrise. Außerdem dürfte es Vorzieheffekte wegen der drohenden Einschnitte bei der Förderung durch die schwarz-rote Bundesregierung geben. "Eine vorübergehende solare Sonderkonjunktur, sollte sie kommen, ersetzt keine verlässlichen Investitionsbedingungen", warnte jedoch Körnig.