Bei dem Unglück war am Samstag der Zug an einem vielbefahrenen Bahnübergang in der Hauptstadt Bangkok mit einem Bus zusammengestoßen, der daraufhin in Flammen aufging. Acht Menschen starben, 30 weitere Menschen wurden verletzt.
Laut Polizeichef Urumporn waren bei einem ersten Drogentest des bei dem Unfall ebenfalls verletzten Zugführers illegale Substanzen gefunden worden. Um welche Stoffe es sich handelte, teilte er nicht mit. Seinen Angaben zufolge wurden auch der zweite Zugführer und ein Techniker auf Drogen getestet. Die Resultate lägen jedoch noch nicht vor, sagte Urumporn. Die Ermittlungen dauerten ihm zufolge an.
Der Zusammenstoß hatte sich am frühen Samstagnachmittag an einer vielbefahrenen Kreuzung im Stadtzentrum Bangkoks ereignet. Auf Bildern in Onlinenetzwerken war zu sehen, wie sich der Zug mit mäßiger Geschwindigkeit einem Bahnübergang näherte, bevor er mit dem Bus zusammenstieß, der daraufhin sofort in Flammen aufging.
In Thailand kommt es häufig zu tödlichen Verkehrsunfällen, Ursachen sind vor allem der schlechte Zustand vieler Fahrzeuge und eine riskante Fahrweise. Zuletzt kamen im Januar im Nordosten Thailands 32 Menschen ums Leben und Dutzende weitere wurden verletzt, als ein Kran auf einen Personenzug stürzte. 2020 starben 18 Menschen bei einer Kollision zwischen einem Güterzug und einem Bus, der Passagiere zu einer religiösen Zeremonie bringen sollte.