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De Maizière hält an Spitzensportförderung fest


Trotz aller Sparzwänge will Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) an der Förderung von Sportsoldaten festhalten.

Trotz aller Sparzwänge will Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) an der Förderung von Sportsoldaten festhalten. "Es bleibt bei den rund 750 Stellen für Sportförderung", sagte de Maizière der "Welt am Sonntag". Er werde die Unterstützung auf Dauer aufrechterhalten und will im Gegensatz zu den meisten anderen Bereichen hier keine Stellen abbauen. Von den 391 deutschen Athleten bei den Olympischen Sommerspielen in London genießen 115 die Sportförderung der Bundeswehr.

Sportförderung sei kein Muss, sagte de Maizière der "Welt am Sonntag". "Ich kann Streitkräfte aber nicht nur nach den Kriterien der Effektivität führen, man braucht auch Traditionen, Geschichte, Repräsentation." Die Bundesrepublik als nüchterne Demokratie sei arm an Symbolen und Gemeinschaft stiftenden Ereignissen. Der Sport habe hier eine wichtige Funktion. "Dafür kann und soll die Bundeswehr einen Beitrag leisten", sagte de Maizière. Sportsoldaten seien zudem auch eine "glänzende Werbung für die Truppe".

AFP AFP

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