Die Zahl der Betriebe hat den Angaben nach noch deutlich stärker abgenommen. Sie ging von 1900 im Jahr 2015 auf 1350 im vergangenen Jahr zurück - ein Minus von 29,3 Prozent. Insbesondere kleinere Betriebe zogen sich aus dem Spargelanbau zurück.
Die meisten Anbauflächen für Spargel gibt es in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg. Die meisten Spargelbetriebe gibt es allerdings in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg - im Süden sind die Betriebe also tendenziell kleiner.
Die Spargelimporte legten hingegen zu. 2025 wurden 24.500 Tonnen des Gemüses nach Deutschland eingeführt - rund ein Viertel der heimischen Produktion. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 6,4 Prozent mehr. Wichtigste Herkunftsländer sind Spanien, Mexiko und Griechenland. Fast 80 Prozent der Importe fallen in die Zeit der Spargelsaison in Deutschland.