Die Verantwortlichen des Kölner Doms hatten kürzlich angekündigt, ab der zweiten Jahreshälfte ein Eintrittsgeld zu dem Wahrzeichen Kölns erheben zu wollen. Die genaue Höhe steht noch nicht fest.
Schock-Werner, die auch Präsidentin des Zentral-Dombau-Vereins zu Köln ist, sagte, sie verstehe, dass mehr Geld notwendig sei. Ein Eintrittsgeld drohe aber den Stellenwert des Doms für die Stadt zu belasten. Für viele Menschen sei Köln "fast identisch mit dem Dom".
Dieser bleibe "nicht mehr unser Dom", wenn Eintritt erhoben werde, sagte Schock-Werner. Außerdem sei solch ein Gebäude auch ein "missionarisches Angebot der Kirche", mit dem gezeigt werden könne, welch tolle Räume zu Ehren Gottes geschaffen wurden.
Den Kölner Dom besuchen jährlich sechs Millionen Besucherinnen und Besucher. Er zählt zu den weltweit bekanntesten katholischen Kirchen, dort werden die Reliquien der heiligen drei Könige verehrt.