Die Nato will laut Lowin zudem "ein komplexes, mehrschichtiges Verteidigungssystem entlang der Grenze zu Russland und Weißrussland aufbauen und zur Verteidigung nicht nur konventionelle Truppen einsetzen, sondern durch Hindernisse und den Einsatz von Technik eine roboterisierte oder automatisierte Zone im grenznahen Bereich zum Gegner schaffen, die dieser dann erst einmal überwinden" müsse.
Ein System aus Aufklärungssensoren und weitgehend automatisierten und roboterisierten Waffen soll dabei helfen, russische Streitkräfte in der ersten Phase des Angriffs aufzuhalten, und dabei gleichzeitig die eigenen Soldaten zu schonen. Laut dem General ist die neue automatisierte Zone an der Grenze zu Russland und Belarus weitgehend menschenleer.
Mit Lowin spricht laut "WamS" erstmals ein Nato-General öffentlich über das neue Verteidigungskonzept Eastern Flank Deterrence Line (EDFL) (Ostflanken-Abschreckungslinie). Das Konzept soll nach Informationen der Zeitung möglichst bereits bis Ende 2027 umgesetzt werden.