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Halong-Bucht vor Vietnam: Touristenboot bricht durch - zwölf Tote

In der Halong-Bucht vor Vietnam ist ein Touristenboot mit 27 Menschen an Bord gesunken. Zwölf kamen nach Angaben der Behörden ums Leben, darunter Touristen aus der Schweiz, Großbritannien, den USA, Russland, Japan und Australien.

Beim Untergang eines Ausflugbootes sind in Vietnam am Donnerstag zwölf Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern des Schiffsunglücks in der bei Touristen beliebten Bucht von Halong im Norden des Landes seien zehn ausländische Touristen, sagte ein Vertreter der örtlichen Behörden der Nachrichtenagentur AFP. Auch ein Übersetzer und ein vietnamesischer Urlauber kamen demnach ums Leben.

Unter den Opfern befanden sich Touristen aus der Schweiz, Großbritannien, den USA, Russland, Japan und Australien. Ebenso starben ein einheimischer Urlauber und ein Übersetzer. Ein Deutscher, der sich ebenfalls auf dem Unglücksboot befand, überlebte. Er meldete sich bei der deutschen Botschaft in Hanoi. Nach seinen Angaben war kein weiterer Deutscher an Bord, sagte ein Mitarbeiter der Botschaft.

Das Unglück ereignete sich vor Sonnenaufgang und überraschte die Passagiere des Bootes. Neun Touristen und sechs Besatzungsmitglieder konnten von Fischern in Sicherheit gebracht werden. Warum das Ausflugsboot unterging, war zunächst unklar. Ein Behördenvertreter schloss aber schlechtes Wetter als Unglücksursache aus. Seinen Angaben zufolge herrschte am Morgen mildes Wetter. "Nach ersten Informationen ist ein Teil des Schiffes plötzlich auseinandergebrochen", sagte er.

Die Bucht von Halong liegt in der Provinz Quang Ninh im Norden Vietnams. Sie gilt als Touristenattraktion und zählt seit 1994 zum Weltkulturerbe der UNESCO. In den ersten zehn Monaten des Jahres 2010 besuchten mehr als 2,3 Millionen in- und ausländische Touristen die Bucht von Halong. Viele Ausflugsschiffe bieten dort auch Nachtfahrten an.

AFP/DPA / DPA

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