Iran-Krieg: Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien im April abgesagt

Australischer Gewinner beim Großen Preis von Bahrain 2025
Australischer Gewinner beim Großen Preis von Bahrain 2025
© AFP
Wegen Sicherheitsbedenken im Zuge des Iran-Krieges sind die Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien im nächsten Monat ersatzlos abgesagt worden. Wie der Automobil-Weltverband FIA am Samstag mitteilte, wird "aufgrund der anhaltenden Lage im Nahen Osten der Große Preis von Bahrain und Saudi-Arabien im April nicht stattfinden". Es seien verschiedene Alternativen geprüft worden. Letztlich sei aber entschieden worden, "im April keine Ersatzrennen auszutragen".

FIA-Präsident Mohammed Ben Sulajem erklärte, die Sicherheit und und das Wohlbefinden "unserer Gemeinschaft und unserer Kollegen" stünden "immer an erster Stelle". Die Entscheidung zur Streichung der Rennen wurde demnach "nach sorgfältiger Überlegung" getroffen.

Der Große Preis von Bahrain war ursprünglich vom 10. bis 12. April geplant. Das Rennen in Saudi-Arabien sollte eine Woche später stattfinden.

Die USA und Israel hatten Ende Februar Luftangriffe auf den Iran gestartet. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagierte mit Angriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. 

Saudi-Arabien hatte in den vergangenen Tagen mehrere Drohnenangriffe auf sein Staatsgebiet gemeldet. Bahrain hat seit Beginn der iranischen Angriffe nach eigenen Angaben 125 Raketen und 203 Drohnen abgefangen, zwei Menschen wurden bei den iranischen Angriffen getötet. In den Golfstaaten kamen 24 weitere Menschen ums Leben.

kas

AFP

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