Das befürchtete mögliche neue Beben könnte eine Stärke von über 8,0 haben, erklärte der Wetterdienst. Stunden zuvor hatte es nördlich der Präfektur Iwate im Pazifik ein schweres Seebeben gegeben, dessen Stärke in neuesten Berichten mit 7,7 angegeben wurde. Ein dadurch verursachter Mini-Tsunami löste Wellen von bis zu 80 Zentimeter Höhe aus.
Japan liegt in einer der tektonisch aktivsten Regionen der Welt. Der Inselstaat mit 125 Millionen Einwohnern wird jedes Jahr von etwa 1500 Erdbeben erschüttert.
In dem Land ist die Erinnerung an das schwere Seebeben der Stärke 9,0 allgegenwärtig, bei dem im März 2011 etwa 18.500 Menschen ums Leben kamen. Das am Meer gelegene Atomkraftwerk Fukushima war damals von einem fast 15 Meter hohen Tsunami getroffen worden, woraufhin es in drei der sechs Reaktoren zuur Kernschmelze kam. Es war das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe von 1986.