Östlicher Pazifik
Sechs Menschen sterben bei US-Attacke auf angebliches Drogenboot

Attacke der USA auf ein angebliches Drogenboot
Seit Monaten versenken die USA immer wieder mutmaßliche Drogenboote, wie hier im September
© President Donald J. trump/X via / Action Press
Auch während die USA Krieg im Iran führen, greifen sie weiter mutmaßliche Drogenschmuggler in der Karibik und im Pazifik an. Völkerrechtlich bleiben die Attacken umstritten.

Bei einem Angriff auf ein Boot mutmaßlicher Drogenschmuggler im östlichen Pazifik sind nach Angaben des US-Militärs sechs Männer getötet worden. Das Boot sei von als terroristisch eingestuften Organisationen betrieben worden, teilte die für die Region zuständige Kommandozentrale des Militärs (Southcom) auf X mit – ohne dabei konkreter zu werden. Geheimdienstinformationen zufolge sei es auf einer bekannten Drogenschmuggler-Route unterwegs gewesen. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. 

USA töten mehr als 100 mutmaßliche Schmuggler in der Karibik

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump lässt seit Herbst vergangenen Jahres immer wieder Boote in der Karibik und im Pazifik angreifen. Dabei wurden bereits weit mehr als 100 Menschen getötet. 

Sprachlich versucht die Regierung das zu rechtfertigen, indem sie die Getöteten als „Drogenterroristen“ bezeichnet. Kritiker meinen jedoch, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich nicht zulässig sind.

DPA
yks

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