US-Präsident Donald Trump habe "die Chance, Geschichte zu schreiben, indem er dem iranischen Volk zur Freiheit verhilft", fügte Pahlavi hinzu. Das iranische Regime sei geschwächt, die Führung verstecke sich in Bunkern und habe dem Volk nichts zu bieten. Ein Militärschlag gegen den iranischen Unterdrückungsapparat sei "keine äußere Intervention, sondern ein humanitäres Einschreiten".
Der im Iran von vielen verehrte Schah-Sohn bekräftigte zudem, in den Iran zurückkehren zu wollen. "Ich prüfe, wann ich im Iran wirken kann", erklärte der in den USA lebende Pahlavi. Er sei "kein Opferlamm", sondern wolle den Übergang im Land organisieren.
"Die internationale Gemeinschaft sollte aufhören, das Regime zu stützen, und sich klar auf die Seite des iranischen Volks stellen", sagte Pahlavi an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der MSC gerichtet. "Die Freiheitsbewegung in Iran braucht Unterstützung – politisch, wirtschaftlich, notfalls militärisch."
Die Proteste im Iran hatten am 28. Dezember begonnen. Sie entzündeten sich an der schlechten Wirtschaftslage, weiteten sich aber rasch zu einer Massenbewegung gegen die religiöse und politische Führung der Islamischen Republik aus, bevor sie blutig niedergeschlagen wurden.
Bei der am Freitag beginnenden 62. MSC wird die bayerische Landeshauptstadt München wieder zur Bühne für die Weltpolitik. Mehr als tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter über 60 Staats- und Regierungschefs, beraten drei Tage lang über die weltweiten Krisen und Konflikte.