Einfuhrzoll

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Präsident Donald Trump

USA wollen weltweiten Zoll von 15 Prozent erheben

Ab Dienstag wollen die USA einen zusätzlichen weltweiten Einfuhrzoll von 15 Prozent erheben. Er soll die bisherigen Sonderzölle für zahlreiche Handelspartner ersetzen, die der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten am Freitag für unrechtmäßig erklärt hatte. Für die EU galt bisher bereits ein Zollsatz von 15 Prozent auf die meisten Produkte.
Präsident Donald Trump

Nach EU-Stopp von Handelsabkommen: Trump droht mit noch höheren Zöllen

Ab Dienstag wollen die USA einen weltweiten Einfuhrzoll von 15 Prozent erheben. Er ersetzt die bisherigen Sonderzölle für zahlreiche Handelspartner, die das Oberste Gericht in Washington am Freitag für unrechtmäßig erklärt hatte. Wegen der entstandenen rechtlichen Unsicherheit legte das Europaparlament am Montag den Handelspakt mit den USA aus dem vergangenen Jahr auf Eis.
Schweizer Uhrengeschäft in New York

Schweizer Wirtschaft wegen US-Zöllen im dritten Quartal geschrumpft

Die Schweizer Wirtschaft hat im dritten Quartal spürbar unter den hohen Einfuhrzöllen der USA gelitten. Die Wirtschaftsleistung der Eidgenossenschaft sank im Vergleich zum Vorquartal um 0,5 Prozent, wie das Wirtschaftsministerium am Montag in einer ersten Schätzung mitteilte. Wichtige Wirtschaftszweige wie die Chemie- und Pharmaindustrie sackten ab und auch die Dienstleistungsbranche blieb unter dem Durchschnitt.
Audi auf der IAA

Erleichterung nach rückwirkender Senkung von US-Zöllen auf Autos aus der EU

Mit wochenlanger Verzögerung haben die USA ein Einfuhrzölle auf Fahrzeuge aus der EU gesenkt. Die deutsche Autoindustrie und die EU-Kommission begrüßten am Donnerstag die Maßnahme, die in einer gemeinsamen Erklärung im August angekündigt worden war. Die Präsidentin des Branchenverbands VDA, Hildegard Müller, sprach am Donnerstag von einem "wichtigen Schritt". Ein Sprecher der EU-Kommission zeigte sich "erfreut". Unterdessen dauern die Verhandlungen über die US-Zölle auf Stahl und Aluminium aus der EU an. 
Milchprodukte in einem Supermarkt in Chicago im Jahr 2022

Untersuchung: US-Zölle belasten vor allem US-Verbraucher sowie Exporteure

Die hohen Einfuhrzölle, die US-Präsident Donald Trump in den vergangenen Monaten verhängt hat, belasten einer Untersuchung zufolge vor allem US-Verbraucher sowie ausländische Exporteure. "US-Unternehmen übernehmen lediglich für weniger als ein Viertel (23 Prozent) der Produkte höhere Kosten", erklärte der Kreditversicherer Allianz Trade am Freitag. "In 77 Prozent der Fälle müssen entweder die ausländischen Exporteure oder die US-Verbraucher die Zoll-Mehrkosten schultern."