„Kein Ausmaß an Zensur kann die Vergangenheit auslöschen“, erklärte Rubio. „Jenen, die Opfer brachten, um ihre unveräußerlichen Rechte auf freie Meinungsäußerung und friedliche Versammlung zu wahren, wird eines Tages Recht geschehen.“
In den Morgenstunden des 4. Juni 1989 war die chinesische Armee mit Panzern gegen Studentinnen und Studenten vorgegangen, die auf dem Pekinger Tiananmen-Platz für mehr Demokratie demonstrierten. Hunderte, nach einigen Schätzungen sogar mehr als tausend Menschen, wurden damals getötet. China versucht mit aller Macht, das Ereignis aus dem nationalen Gedächtnis zu löschen. Viele junge Menschen in der Volksrepublik wissen nichts darüber.
Einzig in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong waren öffentliche Gedenkveranstaltungen lange erlaubt. Seit der Verabschiedung des sogenannten Sicherheitsgesetzes 2020 sind diese dort jedoch auch verboten.