"Die Bundesregierung setzt auf einen Waffenstillstand, setzt auf ein Ende des Krieges - auch zur Entlastung der Ölpreise und zur Entspannung der wirtschaftlichen Lage", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium. So sei es "beachtlich", dass die vom Iran angegriffenen Golfstaaten "noch nicht massiv zurückgeschlagen" hätten. Auch sie setzten auf einen Waffenstillstand durch Diplomatie.
Einen Bruch der Nato wegen der Weigerung der europäischen Staaten, auf Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach militärischer Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus einzugehen, befürchtet Schmid nicht. "Das sehe ich nicht", sagte er im ZDF. Erst vor zwei Wochen habe die US-Regierung Deutschland und Europa signalisiert, dass sie sich um die Sicherheit des eigenen Kontinents kümmern sollten. Hier sei Deutschland an der Ost- und Nordflanke der Nato "voll engagiert".