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Tobias Pohl

Englische Kolonien ging es ja lange Zeit relativ gut. Ist das eigentlich immer noch so und wem geht es da am besten?

Frage Nummer 30573

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Antworten (9)
Yasser
Es gibt keine Kolonien mehr
Isle of man
bh_roth
Nein, die heißen jetzt Enklaven.
StechusKaktus
Ich glaube es geht Arthur Smith in Australien am besten. Natürlich nur relativ gesehen.
hphersel
Arthur Smith? Ich dachte biser immer, Ranjeet Singh aus Rawalpindi, nu in NY lebend, ginge es besonders gut.
Nein, im Ernst: Englischen Kolonien ging es gut? Frag mal in Südafrika oder Kenia nach, in Pakistan, in Bangla Desh, in Birma. Die werden Dir etwas anderes erzählen. Australien, den USA und Kanada, den Ländern mit einer größtenteils von Europäern abstammenden Bevölkerung geht es gut, die anderen Länder wurden mehr oder weniger ausgepresst wie eine Zitronenschale in die Unabhängigkeit entlassen. nur wenige haben sich aus eigenem Antrieb positiv weiter entwickelt. Singapore, Indien. Aber diese beiden mussten erst mal ihre eigenen Fähigkeiten entdecken und entwickeln.
KHDecker
Ich denke, da haben Sie eine etwas falsche Vorstellung über die englische Kolonialzeit! Es ist richtig, sowohl den Engländern als auch der Oberschicht in den Kolonien ging es ziemlich gut. England darum, weil es billig Rohstoffe bekam und für die industriellen Produkte in den Kolonien praktisch nie zu sättigende Märkte hatte.
Die einfachen Menschen waren in den Kolonien Tagelöhner und Leibeigene.
Was jedoch positiv für die Kolonien war, war die Einführung eines einigermaßen vernünftigen Verwaltungssystems. Das haben die Engländer besser gemacht als die Franzosen, Belgier oder Niederländer.
Ansonsten: Nicht den verherrlichendes Stories vom schönen Englischen Weltreich glauben! Die sind nämlich genau so verlogen, wie die Berichte und Geschichten über das Mittelalter in Europa!
AndyWoWo
Hier gehen die Extreme weit auseinander. Die USA als ehemalige Kolonie ist heute politische und wirtschaftliche Supermacht sowie führende Demokratien. Australien geht ebenfalls zu den Gewinnern. Indien boomt, wenn auch die Ärmsten wenig davon haben. Am anderen Ende der Skala: Länder wie Sierra Leone, Uganda und Kamerum - erst ausgebeutet, dann von Bürgerkriegen zerfressen.
GBengKingDo
Es ist tatsächlich so, dass die Kolonienen unter englicher Herrschaft immer gut liefen und wirtschalftlich gut gestellt waren. Das sieht man den meisten heute noch an. Je länger die Verwaltung dauerte, desto besser ist heute wirtschaftlich das Land gestellt.
starmax
Da lief gar nix " immer gut" in den Kolonien. Es wurde ein Verwaltungssystem übergestülpt, Protest wurden militärisch im Keim erstickt. Ich würde an Deiner Stelle so einen Scheixx nicht schreiben GenBengBinKonfu, sondern mal nach Mahatma Ghandi oder Boxeraufstand googlen...Britsches Ziel und Zweck war stets die Ausplünderung der Rohstoffe.
USA eine englische Kolonie? Zum Totlachen, mal kurz auf dem Paper vielleicht. Heute ist England - wie die USA - eine Wall-Street-Kolonie, das trifft es eher.
Dierner23
Nein, denen ging es nicht gut, deswegen gab es in vielen Kolonien auch Unruhen, bis hin zur Revolution und nicht nur in einer. Der ehemaligen Kolonie der es am besten geht, dürfte wohl Amerika sein, immerhin gilt das Land als die einzig verbliebene Weltmacht zur Zeit.