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Noch Fragen?

Frage Nummer 3000053513 Gast

Spanisch oder Französisch?

Hallo, ich habe für das nächste Schuljahr Spanisch oder Französisch zur Auswahl als zweite Fremdsprache.
Ich habe nur keine richtigen Erfahrung mit beiden Sprachen... Also habt ihr Tipps? Info: Vom Land selbst finde ich Frankreich "schöner", aber die meisten sagen französisch ist sehr schwer zu lernen...
Antworten (26)
bh_roth
Französisch ist nicht schwerer zu lernen als Spanisch. Leichter bei Spanisch ist, dass man vieles so schreibt, wie man spricht. Das kann man vom Französisch nicht gerade behaupten. Da es mir aber auch gelungen ist, französisch zu lernen, kann es nicht schwer sein☺. Beim Spanisch hatte ich ebenfalls keine Probleme.
panther
Französisch ist überhaupt nicht schwierig, Spanisch ebensowenig. Ich würde entweder nach Bauchgefühl gehen, also welche Sprache/Kultur sagt einem eher zu - oder zu überlegen ob man sich als Weltenbummler sieht, denn dann hat man evtl von Spanisch mehr weil das in viel mehr Ländern gesprochen wird.
Amos
Latein
Flash
Tja, das ist schwierig wenn man noch jung ist und nicht weiß in welche Richtung es später beruflich gehen soll.
Wenn man Französisch beherrscht ergeben sich in Europa und diversen Überseegebieten sicher zusätzliche Jobmöglichkeiten. Gerade auch in der Schweiz warten einige attraktive Arbeitgeber.
Spanisch ist etwas einfachere und auch irgendwie die coolere Sprache, nützt einem aber nur etwas in Spanien oder wenn es einen Richtung Südamerika oder in die USA (hauptsächlich Kalifornien etc.)zieht.
Ich hatte in der Schule vier Jahre Französisch, hab es gehasst aber jetzt mach ich gerade bei der Arbeit einen Intensivkurs (wegen Geschäften in der Schweiz) und merke dass doch einiges hängen geblieben ist und es macht mir Freude, weil ich nun einen Nutzen sehe. Außerdem erklärt die Lehrerin jetzt alles sehr gut und wenn man versteht, warum bestimmt Dinge in einer Sprache so sind wie sie sind, dann entwickelt man ein Verständnis und das Lernen fällt leichter.
Im Französischen orientiert sich alles an der Aussprache, dass man in einem schönen durchgängigem Flow sprechen kann ist die Basis für alles. Deshalb sind z.B. Verben unregelmäßig, weil sie wenn sie regulär konjugiert werden würden nicht gut auszusprechen wären und so weiter und so fort.
Spock
Falls Latein im Angebot ist, auf jeden Fall Latein. Wenn nicht, hängt es davon ab, was Du werden willst. Wenn Dein künftiger Beruf mehr nach Südamerika weist, Spanisch, für Europa und Nordafrika eher Französisch. Allerdings dürften in 15 - 20 Jahren wohl Russisch und Chinesisch wichtiger sein als Französisch oder Spanisch ... falls es gelehrt werden würde. Allerdings sind beide nicht ganz einfach.
ing793
es geht doch nicht über gute Ratschläge: "englisch oder französisch?" Antwort: "latein"
Abgesehen davon, dass man mit Latein praktisch nichts mehr anfangen kann, steht das nicht zur Debatte.

Die zweite Fremdsprache steht in der Klasse 6 zur Auswahl, da haben die allerwenigsten auch nur den Hauch einer Vorstellung von ihrem künftigen Berufswunsch. Daher sehen wir uns das Ganze mal praktisch an:
Beide Sprachen sind ähnlich schwer und ähnlich wichtig. Der "Standard" (im Sinne von "das machen die meisten") in den Schulen aber ist französisch als zweite Sprache. Wenn also in drei Jahren Dein Vater seinen Job wechselt und Ihr umzieht oder das andere Gymnasium in Deiner Stadt mehr Auswahl bei den Leistungskursen in der Q2 hat, hast Du mit einer Abweichung vom Standard ein Problem.

Wenn es Dir im Grunde genommen egal ist, dann rate ich daher zu französisch.
Amos
Herr Inscheniör ist wohl etwas eingeschränkt: fast jedes zweite Wort im Deutschen ist ein lateinisches Lehnwort. Entsprechende Literatur kann man im Netz finden. Suche ich jetzt nicht heraus.

Desweiteren kann ich mich durch Lateinkenntnisse z. B. in Italien durchaus zurechtfinden, in Spanien nicht.
ing793
Die Lehnwörter aus dem lateinischen in allen Ehren - aber Deutsch kann ich schon, dafür brauche ich nicht die Ursprungssprache.
Wenn ich mich in Italien zurecht finden will, erscheint mir die italienische Sprache durchaus sinnvoller zu sein.

Ich habe mein Latinum in der Schule erworben und ich kann bis heute nichts (in Worten: nichts) damit anfangen.

Habe fertig mit die Thema.
Amos
Dann haben Sie nichts (NICHTS) begriffen. Sie werden auch nicht Goethes "Faust" gelesen haben. Es geht nichts über eine fundierte Halbbildung.
ing793
ja, ja ...
Dorfdepp
Ich kann beide Sprachen und sage, Spanisch ist einfacher zu lernen und sinnvoller anwendbar als Französisch. Latein als Grundsprache ist sicher hilfreich, aber wer Spanisch kann, findet sich auch in Italien oder Rumänien zurecht, mit Französisch ist das schwieriger.
neufmaisons
Ich würde mal sagen, dass jede Fremdsprache erlernt werden muss und der Prozess ist halt mühsam. vom Himmel fällt da nix und die Frage ist vielleicht eher, welche Sprache Dir mehr liegt. Beide Sprachen sind mit Lateinkenntnissen schneller gelernt als ohne, was speziell die Grammatik betrifft, da lässt sich gut drauf aufbauen. Wenn Du eine der beiden Sprachen sehr schön findest und dann noch eine Affinität zum Land hast, solltest Du die wählen. Einfach deshalb, weil Du sie unter diesen Voraussetzungen bestimmt auch gern sprichst, sobald es Dein Kenntnisstand erlaubt.
Panther
Wenn auf die Frage "Soll ich Spanisch oder Französisch lernen?" die Antwort ist "Latein", muss der Antwortende ziemlich bescheuert sein.
Amos
Wer allerdings die Antwort nicht kapiert, ist auch ziemlich bescheuert.
Amos
Ich bin nicht mehr bereit, für humorgebremste User meine Posts zu erklären. Lediglich Smileys oder Emoticons, sonst nichts.
Panther
Amos,
dein Minderwertigkeitsgefühl gegen mich und andere intelligente User hier ist begründet.
Dorftrottel
Hat der Mann übrigens heute schon erzählt, dass er vor hundert Jahren mal Arzt war? Da ist er ganz stolz drauf.
ing793
@Dorftrottel: er ist Arzt, er praktiziert nur nicht mehr ...
Amos
Die Kenntnisse bzgl. der Approbationsordnung für Ärzte sind wohl eher auf niedrigem Niveau. Kann man auch von Laien nicht erwarten.
Dorftrottel
Wenn der Müllmann den Müll nicht mehr holt ist er kein Müllmann mehr, oder?
Dorfdepp
Wie seicht soll es noch werden? Müllmann ist ein Anlern-/Hilfsberuf. Bäcker ist ein Lehrberuf. Wenn der nicht mehr in der Backstube steht, ist er trotzdem noch Bäcker, weil er das Know-How hat. Ein nicht mehr praktizierender Arzt ist immer noch Arzt, weil er sein Wissen und seine Erfahrung hat.
rayer
Dorfdepp
Arzt hin Arzt her, ein Doktor wär mir lieber. Du gehst ja auch zum Kfz Meister und nicht zum Lehrling.
Dorfdepp
Doktor isser. Was ich meinte, ist dass nach der Pensionierung die Kenntnisse nicht flöten gehen.
rayer
Dorfdepp
Meines Wissens nach nicht, vermute mal die Dissertation hat keine neuen Erkenntnisse gebracht. Es gäbe auch noch die Möglichkeit, dass bei der Disputation oder dem Rigorosum die etwas vulgäre Sprache mehr hinderlich als hilfreich war.
Dorfdepp
Wollen wir böse werden? Ich nicht.
TobiTech
Es ist zwar subjektiv - aber ich fand damals französisch deutlich schwieriger zu erlernen. Spanisch dagegen hat Spaß gemacht und man konnte relativ schnell drauflos sprechen.
Zudem mache ich gern Urlaub in Spanien - kann ich also nur empfehlen!