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Noch Fragen?

Frage Nummer 22321 DerOttifant

Gibt es überhaupt sozialpädagogische Berufe mit denen sich Geld verdienen lässt?

Antworten (9)
netter_fahrer
Natürlich kann man damit Geld verdienen. Ist meistens im öffentlichen Dienst und bietet dem entsprechende Vorteile....reich wird man in dem Beruf allerdings nicht!
Immerhin kann man es bis in's Ministerium schaffen ;-)
hphersel
Wenn du einen Beruf hast ,der im Namen das Wort "Sozial" hat oder wenn Du bei einem Arbeitgeber arbeitest, der in seinem Namen das Wort "Sozial" stehen hat, dann bedeutet das (leider) sehr oft, dass von Dir erwartet wird, dass Du Idealismus mitbringst, folglich viel Zeit und Energie für Deine Arbeit mitbringst und dann auch noch mit wenig Geld zufrieden bist. Viel Geld haben zu wollen, wo doch so viele benachteiligte Menschen mit noch weniger Geld herumlaufen, als Dir angeboten wird, gilt dann nämlich als unsozial.
Schmitzkatte2
Auch Lehrer sind Sozialpädagogen und sie verdienen im Hinblick auf Arbeitszeit und Ferien meiner Meinung nach gar nicht so schlecht. Aber es ist absolut wichtig, den Beruf nicht nur wegen des Verdienstes auszuwählen. In diesem Bereich sollte man ausschließlich aus Überzeugung arbeiten - was ja aber ein gutes Gehalt nicht ausschließen muß!
Maegwyn
Die meisten Sozialberufsstellen sind in Non-Profit-Organisationen (bzw. gemeinnützig, was aufs selbe raus kommt). Da auf +-0 gewirtschaftet wird, wird man sicher nicht reich damit - aber leben kann man schon.

Dummerweise muss man erst mal eine Vollzeitstelle finden, Sozialberufe sind 1. völlig überrannt und 2. sind viele Stellen über Freiwillige oder Eurojobber besetzt. Noch mehr haben so wenig Vollzeitstellen wie möglich und besetzen den Rest über Minijobs.
Tilvur
Ja, Dipl.-Sozialpädagoge, zum Beispiel, auch wenn man fast nirgendwo mehr auf Diplom studieren kann- für die Top-Jobs (Leitungsposten) sollte man dann vielleicht mit nem Masterabschluss aufwarten können, um sich nicht kleinschrittigst hocharbeiten zu müssen.

Meine Mutter organisiert (als Sozialpädagogin) die Nachmittagsbetreuung an Grundschulen und verdient nicht schlecht.

Natürlich ist es (wie in jedem sozialen Beruf) kein Beruf zum astronomisch reichwerden, aber Sozialpädagogen werden viel gesucht, die Berufschancen sind zur Zeit sehr gut.

Es gilt wie bei fast jedem Beruf: Wer wirklich gut ist und sich verkaufen kann, der bekommt auch die attraktiven und gut bezahlten Jobs.
GüntherFredThe
Naja, ganz ehrlich, ich denke, wenn man einen Beruf aus diesem Bereich ergreift, sollte das Geld nicht an erster Stelle stehen. Klar muss man davon leben können, aber wenn du die Sozialpädagogik nicht auch als deine Berufung empfindest, würde ich lieber die Finger davon lassen.
Frank Schmitz
Ich denke da an den Wohnheimleiter, den Heilpädagogen oder einen Job in der öffentlichen Verwaltung. Da verdient man schon ganz ordentlich. Jugendarbeit, Wohngruppe oder Beratungsstelle - das sind die Einsatzmöglichkeiten. Und dann idealerweise als Master oder mit Diplom.
AndyLee
Vielleicht eine Berichtigung: Lehrer sind DEFINITIV KEINE Sozialpädagogen oder Pädagogen - oder haben die 6 Semester Pädagogik studiert? Antwort: Nein.

Ich weiß, dass sich Lehrer gerne Pädagogen nennen - ist ja auch schick. Möchten Sie welche sein, sollten sie - wie ich - einfach zur Uni gehen und 6 Semester Pädagogik studieren. Dann sind sie Pädagogen. So aber eben nicht.
Mark74Berlin
Vorweg erwähnt, es gibt vereinzelte nach oben ausschlagende Verdienstmöglichkeiten. Die Herausforderung liegt meines Erachtens nach in der bürgergesellschaftlichen Wahrnehmung von den sogenannten "Sozialen Berufen". Hier impliziert der Begriff des Sozialen, dass geleistete Fachlichkeit ,da sie ja " von Herzen kommt " ( so die verbreitete Wahrnehmung) nur bedingt bezahlt werden soll(te). Hier bedarf es schleunigst des Bewusstseins für die Proffesion selbst. So könnte die Soziale Arbeit durchaus auch " Gesellschaftmanagement" lauten. Das mag abstrakt klingen, jedoch ließe sich durchaus in diese Richtung argumentieren. Dafür spricht u.a., dass bürgergesellschaftliches Engagement von den Praktizierenden selber nicht wahrgenommenwird. Grund auch hier, die Definition, unter anderem. ( Dafür der Link )... zeigt Klatt und Walter