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Noch Fragen?

Frage Nummer 22535 sininen

Kann ein Haus Einfluss auf das Geschick seiner Bewohner haben?

(Wenn schon, denn schon, Stechi ;-D)Es gibt ja x Gruselfilme zu dem Thema, und ich meine jetzt nicht, ob Ihr glaubt, dass es in Häusern spukt oder spuken kann! Aber meint Ihr, dass das Bewohnen eines Hauses den Menschen in seinem Denken oder gar Handeln beeinflussen kann? Negative Schwingungen zum Beispiel, oder eine ungünstige Bauweise etc.? Was, wenn in dem Haus jemand zb umgekommen ist? Oder ist das alles abergläubiger Quatsch?
Antworten (8)
Heraklit1970
Es hat durchaus Einfluss auf das seelische Befinden, ob man jetzt in einer tristen Hochhaussiedlung wohnt oder in einem Häuschen mit Garten.
Musca
Von esoterischem Getue halte ich recht wenig, jedoch bewohnte ich in meiner Studentenzeit eine alte Villa mit mehreren Kommilitonen/innen. Das Haus stand weit außerhalb eines kleinen Dorfes, war recht verrufen. In der Vergangenheit war niemand glücklich in dem Haus, es gab nur Streit, Trennungen etc. So war es dann auch in unserer WG, die nachfolgenden WG´s gingen auch im Streit auseinander. Eine Erklärung dafür habe ich aber nicht, das Haus war traumhaft, die Umgebung auch.
hphersel
Sind sie schon einmal in einen Raum gekommen und haben sich spontan unwohl gefühlt? Spürten Sie "dicke Luft" ,obwohl sie gar nicht wussten, ob es dort irgend eine Art von Streit gegeben hatte?
Ich kann es nicht erklären, aber es gibt so etwas. Sie haben es "negative Schwingungen" genannt. Sie sind nicht messbar, aber spürbar. Egal wie Sie es nennen...
Bellicosa
Als Kind habe ich meine Tante tot in ihrem Bett gefunden,und mochte später den Raum nicht mehr betreten.Trotzdem ist der Begriff "Geschick" in meinem Beispiel wohl etwas zu hoch
gegriffen,denn es handelt sich bei mir auch nur um ein gewisses
Unbehagen und eine Abneigung gegen diesen Raum. Als mein Onkel
mir dieses Haus allerdings überschreiben wollte,habe ich einen Grund gefunden (Ortswechsel) abzulehnen.
starmax
"Tante tot im Bett gefunden" - das müßte heutzutage doch schon für eine Rente reichen, oder?
hphersel
@ Bellicosa: Das kann ich verstehen, und Ihre Abneigung ist ja aufgrund Ihres Erlebnisses auch rational verständlich und nachvollziehbar. Es gibt aber auch Orte - wie sie einer der Vorredner beschrieben hat - da fühlen sich Leute einfach nicht wohl, streiten, tun Dinge, die sie ansonsten niemals tun würden, OHNE dass sie das hinterher erklären könnten.
ein krasses Beispiel: sie kommen in einen Raum, haben urplötzlich und nicht nachvollziehbar schlechte Laune, brüllen ihren Lebenspartner zusammen, und der ist darüber so geschockt, dass er sich von ihnen trennt. Und hinterher - in einem anderen Raum - fragen sie sich, wie es so weit kommen konnte.
So kann ein solcher Raum sich durchaus auf Ihr Leben auswirken...
fiatpolski
Ich halte sowas für abergläubigen Quatsch.
Tilvur
Abergläubiger Quatsch ist das nicht zu 100%, eine Einschränkung würde ich machen:

Wenn jemand, der an derartige Einflüsse glaubt, in ein Haus mit entsprechender Vorgeschichte zieht, so wird er auftretende Konflikte, Probleme, etc. dem Haus zuschreiben und davon ausgehen, dass er selber nichts daran tun kann, wodurch er selber wieder die Voraussetzungen dafür schafft, dass neue Probleme auftauchen, etc...

Gemäß dem (psychologischen) System der sich selbst erfüllenden Prophezeihung: Das, was man erwartet, tritt deshalb ein, weil man selber die Voraussetzungen dafür schafft.
Das wäre meiner Ansicht nach der einzige Fall, in dem ein Zusammenhang zwischen dem Haus und dem "Geschick" der Bewohner entstehen kann, alles andere ist für mich esoterischer Unsinn.