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StellaBella

OECD Bericht zu Frankreich: 23 Prozent aller Beschäftigten arbeiten für den französischen Staat

Ist das ein gesundes Verhältnis zwischen Staatsverwaltung und produzierendem Gewerbe ?
Frage Nummer 59248

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Antworten (5)
hphersel
dass jemand für den Staast arbeitet, bedeutet nicht, dass er in der Verwaltung sitzt. Städtische Gärtner, Lehrer, Handwerker in staatlichen Betrieben - auch solche Leute "arbeiten für den Staat"
StellaBella
das mag ja sein @hp, dennoch halte ich das für eine beachtliche hohe Zahl, übertragen auf einen einzelnen Industriebetrieb, wäre dieser sehr schnell vom Markt verschwunden. Auch Staaten stehen in Konkurrenz zueinander und hier sieht Frankreich meiner Meinung nach nicht gut aus. Auch in D haben wir meiner Meinung nach zu viele Staatsbedienstete und Beamte.
hphersel
Drücken wir es mal so herum aus: In Griechenland gab es vor der krise bis zu 40 Prozent Staatsdiener. Mich stören bei Deiner Frage die Unterscheidungen, die Du triffst.
Nicht jeder, der vom Staat bezahlt wird, ist in er Verwaltung, und nicht jeder andere ist im produzierenden Gewerbe. Was ist beispielsweise mit Dienstleistern? Ich habe mich daher nur auf Verwaltung und Produktion beschränkt.
Nach unserem Verständnis sollte ein Staat "schlank" sein, da hast Du Recht, und 23% klingen nicht nach "schlankem Staat". Aber gehören beispielsweise Angestellte in staatlich kontrollierten Betrieben wie PSA auch zu den 23%? - Ich kenne französische Verhältnisse - und die von Dir zitierte Statistik - viel zu wenig, um mir anzumaßen, zu urteilen, ob sie durch die Deutsche Brille gesehen richtig oder falsch sind. Frankreich ist beispielsweise deutlich zentralistischer als D, daher kannst Du deutsche Verhältniss oder Vorstellungen nicht einfach auf Frankreich übertragen.
StellaBella
ich habe die Meldung hier gelesen:

http://www.welt.de/wirtschaft/article114565185/Aufgeblaehter-oeffentlicher-Dienst-belastet-Frankreich.html

Details wie in deinem @ing Link sind dort aber nicht nachzulesen,
hphersel
Aha, da haben sich einige Beiträge überschnitten. Aber wieder einmal zeigt sich, dass Zahlen manipulierbar sind...