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roland89

Straftat unter Alkoholeinfluss

Wieso erhält ein Täter mildernde Umstände, wenn er selbstbestimmt Alkohol konsumiert hat und anschließend eine Straftat begeht ?
Frage Nummer 91503

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Antworten (9)
Meyerhuber
Weil das so im deutschen Strafgestzbuch steht? Wäre jetzt mal mein bester Tipp.
starmax
Bei Straßenverkehrsstraftaten wird das garantiert ganz anders gesehen.
Im übrigen ist auch hier Vorsatz entscheidend.
Sabie
Da musste am besten mal im stgb nachlesen. da sollte alles drin stehen
Amos
.... Wer sich also so stark betrinkt oder unter Drogeneinfluss setzt, dass die Möglichkeit besteht, dass er eine rechtswidrige Tat begeht, der macht sich strafbar, wenn er diese Tat tatsächlich begeht.

Dabei ist es für die Strafbarkeit nicht von Bedeutung, ob das Sich-Berauschen fahrlässig oder vorsätzlich begangen wird. .... [Zitat Ende]
Meyerhuber
roland fragte ganz allgemein nach Strafttaten, warum denkt Ihr sofort an besoffen oder zugekifft fahren?
roland89
danke erstmal an alle

@starmax
Vorsatz zum Trinken oder zur Straftat ? zu 2 wird argumentiert, dass Alk einschränkt mit verringerter Zurechnungsfähigkeit

@Amos
Zitat woraus ?

Meine Meinung, wer vorsätzlich seine Zurechnungsfähigkeit vermindert, hat keinen Bonus verdient !
elfigy
roland den Vorsatz zwecks strafmildernder Umstände für eine geplante Straftat vorher Alk trinken, kann man den Tätern wahrscheinlich nicht nachweisen. Und was ein Gericht nicht beweisen kann, wird auch nicht gewertet . Ganz einfach
bh_roth
Wer sich durch alkoholbedingte eingeschränkte Zurechnungsfähigkeit der Bestrafung entzieht, wird bestraft, weil er sich alkoholbedingt einer Bestrafung entzieht (Vorsatztat wird regelmäßig unterstellt). Das ist eigentlich ganz einfach. Niemand kann einer Bestrafung entkommen, wenn er alkoholisiert eine Straftat begeht. Bekommt er auf der einen Seite mildernde Umstände, kriegen sie ihn auf der anderen Seite. Das hat der Gesetzgeber schon schlau gemacht.