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Noch Fragen?

Frage Nummer 3000126729 Musca

Trägheit der Politik

Förderung von Kraft-Wärme -Kopplung , statt Altbauten mit Styropor zu zerstören,das wäre mal eine Alternative.
Antworten (4)
Musca
Ich freue mich auf Antworten.
ing793
Förderung von KWK ist m. E. nur dort sinnvoll, wo dauerhaft auch größere Wärmemengen gebraucht werden.
Im privaten Bereich wären das mittlere bis größere Mietshäuser, bei denen planbarer Warmwasserbedarf auch im Sommer besteht.
Unter "Altbauten" verstehe ich eher Einfamilienhäuser oder Stadthäuser mit vielleicht sechs Parteien. Da lohnt sich energetische Sanierung eher in Form von Dämmung. Oder wo liegt mein Fehler bei der Überlegung?
Musca
Sorry, aber was ist gegen kleine dezentrale Energiespender einzuwenden ? Man kann ein Netzwerk bilden, nicht wie Milchgesicht Zuckerberg. Dank Stiriling.
ing793
es ist nichts dagegen einzuwenden, aber ...

nach meinem Verständnis dienen die kleinen Generatoren in erster Linie der (sehr) lokalen Stromversorgung. Der Output wird daher meiner Stromkurve über den Tag folgen.

Das Interessante an KWK aber ist nun mal, dass die aus der Motorverlustleistung stammende Wärme mitverwendet wird. Wenn ich mit der Wärme nichts anfangen kann, dann ist der Generator nichts als ein verdammter Spritschlucker.
Was aber mache ich in einem Einfamilienhaus mit Wärme? Heizen, Warmwasser, im Winter kann ich da was mit anfangen, aber im Sommer? Das bischen Warmwasser, das ich da brauche, mache ich notfalls mit dem Wasserkocher.

Daher ist KWK nur in einem größeren Haus mit konstantem Wärmebedarf (z.B. für Warmwasser) sinnvoll.
Bei uns in der Nähe haben sie jetzt eine richtig große industrielle Anlage hingesetzt. Strom über Turbinen mit entsprechendem Wirkungsgrad und die Abwärme wird für die chemische Produktion genommen. DAS ist sinnvoll.