Musca

Ein Jahr nach der Flutkatastrophe im Ahrtal,

laufen ein paar hochbezahlte Politiker mit ihrem hochbezahlten Anhang durch ein Notstandsgebiet, und machen betroffene Gesichter. Immerhin lachen sie nicht, das haben sie von Armin Laschet gelernt.
Gelder für solche "Events" sind sofort abrufbar, die meisten Flutopfer dagegen warten heute noch auf Unterstützung.
Frage Nummer 3000273827

Antworten (3)
Deho
Ich würde die Frage ja gerne beantworten, ich habe nur keine gefunden.
StechusKaktus
1. Die Politiker haben gelernt.
Ein betroffenes Gesicht zu machen, wird von der Bevölkerung meistens besser aufgenommen, als Tacheles zu reden und Lösungen zu präsentieren.

2. Dass die Hilfsgelder lange brauchen, um anzukommen liegt in der Natur der Sache. Du weißt doch besser als die meisten hier, welche Gutachten notwendig sind, wie es um die verfügbaren Handwerker bestellt ist und wie schwer es ist, an Material zu kommen. Von der fehlenden Möglichkeit, Versicherungsdeckung zu erhalten und von der Unvernunft vieler Hausbesitzer Rede ich da noch gar nicht.

3. Das Ahrtal wurde vor 200 Jahren von einem verheerenden Hochwasser heimgesucht, dann 1910 und eben letztes Jahr. Es passiert immer wieder. Und wieder passieren. Da ist es schon eine gute Idee, nur noch dort zu bauen, wo es Versicherungsdeckung gibt.
Musca
Ob es die Opfer von Pompei waren, oder die Bürger meiner Gemeinde, der Mensch tut sich schwer mit Erfahrungen. Der Vesuv wird irgendwann hochgehen, irgendwann auch die riesige Caldera im Golf von Neapel. Bouna notte napoli.
Warum sich dies antun ? Weil es schön ist, dort zu leben.