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Noch Fragen?

Frage Nummer 3000119133 Gast

Weit vor Kündigungsfrist kündigen

Hallo,
Ich möchte gern kündigen da ich bereits eine Zusage für einen anderen Job habe. Jedoch erst zum 01.10.19. ich möchte jetzt schon zu dem Datum meine Kündigung aussprechen. Kann mir der jetzige AG in der Zeit kündigen, zu einem früheren Zeitpunkt? Danke euch. Gruss Bicobre
Antworten (6)
dschinn
Ich wäre da vorsichtig.
Warum wartest du nicht einfach ab und kündigst zum "korrekten" Termin wenn es dann soweit ist?
Matthew
Ist die "Zusage" ein unterschriebener Arbeitsvertrag? Man kündigt erst, wenn man den Folge-Vertrag unterschrieben in der Tasche hat.

Ansonsten ist es eine Frage, in welchem Verhältnis Du zu Deinem Arbeitgeber stehst. Eine frühe Kündigung ermöglicht Deinem Arbeitgeber, sich frühzeitig um einen Nachfolger für Dich zu kümmern. Und verlängert gegebenenfalls die Zeit, in der Du einen Nachfolger einarbeiten kannst. Falls das für Deinen Job überhaupt von Bedeutung ist.
Allerdings kann auch ein unterschriebener Folge-Vertrag auch schon vor Antritt der neuen Stelle gekündigt werden. Z.B. wenn sich deren Geschäftszahlen zwischenzeitlich ändern. Je später Du Deinen bestehenden Vertrag kündigst, umso kleiner wird ein diesbezügliches Risiko.
ing793
Man kündigt nicht "lange" vor dem Kündigungstermin.

Egal, wie gut das Verhältnis mit Chef und Kollegen ist - es kann immer etwas schief gehen, und dann ist man schlimmstenfalls darauf angewiesen, zu bleiben.

Es gilt, einen fairen Kompromiss zu finden. Solltest Du die gesetzlichen vier Wochen als Frist haben, dann kündigst Du z.B. acht Wochen vorher. Bei sechs Wochen zum Quartalsende dann z.B. kurz nach Beginn des Quartals; bei drei Monaten Frist eben vier Monate vorher.

Merke: es liegt in der Verntwortung Deines Chefs, dass sein Laden läuft, in seiner und nur in seiner.
Bist Du nicht innerhalb der vereinbarten Kündigungsfrist ersetzbar, dann ist es SEIN Fehler, keine längere Frist vereinbart zu haben.
Komme ihm also ein wenig entgegen, aber nicht so viel, dass es ein Risiko für Dich gibt.

Und die eigentliche Antwort: ja, das kann er. Er muss sich lediglich an seine Kündigungsfrist halten, schließlich ist das Vertrauensverhältnis nachweislich nachhaltig gestört. Das kommt auch gar nicht so selten vor, daher auch der obige Rat aus dem ersten Absatz.
Matthew
Der Beitrag von ing überzeugt mich.
Ich ziehe meinen Beitrag zurück.
Opal_V2
Matthew, da schreib ich jetzt nix zu, außer das du alle Erwartungen in dich mit vorhersehbarer Genaugkeit erfüllst. 👍
Alienne
Opal, auf welchem Trip bist du eigentlich mit deinem neuen Thema " ... Trittbrettfahrer, Ja-Sager, Fähnchen-in-den-Wind-Hänger ..." hier in der WC? Komm' da mal besser wieder von runter, s'hilft, glaub.

Spendiere noch ein paar *innen.