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Noch Fragen?

Frage Nummer 36231 Patschu

Wie wichtig nehmt ihr das Thema Gesundheit? Worauf sollte man im täglichen Leben achten? Bin Mitte dreißig und mache mir langsam Gedanken.

Antworten (7)
starmax
Schöne komplexe Frage, gut für Tausende von Antworten.
Es ist schon so, dass man in der westlichen Welt die erste Hälfte des Lebens dem Geld ohne Rücksicht auf die Gesundheit hinterherjagt (Ersatzbefriedigungen wie Tabak, Alkohol, Weiber eingeschlossen). Das braucht man dann auch in der zweiten Lebenshälfte, um die Gesundheit wieder herzustellen...
Also: mehr Bewegung, weniger und das Richtige essen (kein hartes Fett, kein Rübenzucker, keine Milch und kein Käse, keine Ersatzstoffe - statt dessen mediterran mit Öl, Gemüse und etwas Wein, Xylit oder Stevia). Und mit Spass, nicht als Dogma - sonst endet das wie mit Alex64...
bifu70
Sehr wichtig nehme ich es! Ebenso wie das Thema Genuss. Irgendwo im zufriedenen Spannungsfeld zwischen beiden Werten pendelt sich mein tatsächlicher Lebensstil ein. Ich bin keine Sportskanone, fahre aber im Ort nur per Rad und bin viel mit den Hunden draußen, habe ergo Bewegung. Ich mache keine Diäten und versage mir (außer Fleisch, aber das hat andere Gründe) nichts, koche aber frisch und habe immer Obst im Haus. Trinke gerne mal ein Glas Wein, rauche aber nicht, arbeite viel und gerne, beherrsche aber auch Entspannungstechniken zum Stressabbau und gönne mir nen Nachmittag in der nächsten Sauna. Denn Gesundheit schließt Körper und Seele ein.
JannissMann3
Dieses Thema ist doch eigentlich zentral. Wir achten auf eine gesunde Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft, nach Möglichkeit ausreichend Schlaf und wenig Stress. Aber, es ist teilweise ganz schön hart, das einzuhalten, vor allen Dingen die Stressvermeidung. Wir sorgen auch für regelmässige Auszeiten am Wochenende. AUch das Faulsein gehört für uns mit dazu.
missym78
Seit meinem 35. Geburtstag habe ich mein Leben bewusst komplett umgekrempelt und kann das auch jedem anderen empfehlen, der lange und gesund leben möchte: ich habe das Rauchen aufgegeben, ernähre mich mit viel Gemüse, Fisch und Obst, ich jogge 3x pro Woche jeweils 1 Stunde und verzichte fast gänzlich auf Alkohol. Ergebnis: Es geht mir blendend, ohne gesundheitliche Probleme.
bh_roth
@missym78: das Umkrempeln deines Lebens, so wie du es jetzt lebst, dient jedenfalls mindestens deiner eigenen Beruhigung. Aber dieses beruhigende Gefühl ist ja schon mal nicht schlecht, Da du bis zu deinem 35. Lebensjahr geraucht hast, war der Schritt zum Aufhören eh fällig. Aber ansonsten musst du dich fragen ob du noch auf einem normalen Weg bist oder schon übertreibst. Warst du schon mal in Südfrankreich? Hast du die alten Oppas gesehen, die in der Sonne sitzen, sich freuen, ihren Rotwein schlürfen und sich ansonsten mediterran ernähren? Diese Menschen sind einfach zufrieden, und das ist die Bewusstseinsebene, die du erreichen musst.
Sveneg2
Ich muss mich mehr bewegen. Merke, dass ich probleme mit dem gesamten Rücken habe. Ich habe gerade dazu diesen Artikel gelesen. Da ich auf die 30 zugehe und bisher nix getan hab wirds zeit. Mehr Bewegung hilft in jedem Fall einigen Dingen vorzubeugen.
Zazaz
Der Wert von Gesundheit wird wohl den meisten erst so richtig klar, wenn diese abwesend ist - man also krank ist. Meiner Meinung nach sollte es eigentlich schon in der Schule Raum für eine gesundheitliche Grundausbildung geben, sodass die Relevanz des Themas adäquat in unserem Leben Platz findet. Vorsorge ist zwar jedem ein Begriff, doch ich denke die Wenigsten beschäftigen sich aktiv mit ihrer Gesundheit. Gehandelt wird erst, wenn das Problem offensichtlich ist. Forscher der Berliner Charite haben dazu eine breit angelegte Studie veröffentlicht. Das Ergebnis ist zwar weitestgehend positiv, allerdings auch nur relativ zum Gesundheitswissen anderer Nationen (siehe https://www.schloesser-co.de/blog/detail/gesundheitswissen-foerdert-adhaerenz-und-therapieerfolg-daher-sollten-aerzte-und-medizin-unternehme/). Die Amerikaner möchte ich da erst gar nicht zum Vergleich haben. Für mich ist klar, dass Bildung in Sachen Gesundheit viel mehr gefördert werden müsste - und zwar schon möglichst früh. Damit wir nicht mit Mitte 30 oder 40 aufwachen und uns fragen, warum wir plötzlich Krebs haben.