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Frage Nummer 3000001650 Gast

Zahlungen Krankenkasse

Ich bin 76 Jahre alt und bekomme die Grundsicherung nach dem 4. Kapitel des SGB XII.
Im November 2014 habe ich eine Herzoperation überleben und jetzt habe ich ein Grad der Behinderung 50 (früher 30).
Die Krankenkasse fordert jetzt 2% meinen Einkommen für Jahr 2014 und 1% für Jahr 2015, also 3%. Das ist für mich schwer.
Wievielt soll ich rechtlich bezahlen?
Antworten (5)
Gast
Alles, oder wollen Sie es der Kasse / Gemeinschaft schuldig bleiben?
ing793
für medizinische Behandlung, Krankenhauskosten, Medikamente ist jeweils ein Eigenanteil zu bezahlen.
Die Summe aller Einzelkosten ist auf 2% des Einkommens gedeckelt. Für die Akuterkrankung in 2014 mit allen direkten Folgekosten ist davon auszugehen, dass der Eigenanteil ohne Deckelung noch wesentlich größer wäre.
Seither wird die behandlung anscheinend fortgesetzt. Die Krankenkasse ordnet das jetzt unter "Chronische Erkrankung" ein mit der Folge, dass der Jahresbetrag auf 1% gedeckelt wird.
Zusammenfassend: nach dem ersten Eindruck ist die Forderung grundsätzlich rechtlich einwandfrei.
ABER meines Wissens können sich Bezieher der Grundversorgung von dieser Zuzahlung befreien lassen. Ob das auch rückwirkend geht, weiß ich nicht. Erkundige Dich bei Deiner Krankenkasse, die helfen da gerne.
Cordelier
Zuzahlung
2% vom Buttolohn pro jahr als "normal Kranker" zzgl als nicht Befreiter der Zuzahlung noch zusätzlich 10€ pro Krankenhaustag
1% vom Bruttlohn als chronisch Kranker mit Zuzahlungsbefreiung. Die Zahlen die 10€ pro Karnakenhaustag nicht.
Soweit deine jährliche Zuzahlungsgrenze überschritten ist bekommst du eine Rückzahlung deiner KK.
Soweit ist alles rechtens.
Cordelier
äh Krankenhaustag, "Karnakenhaustag "war außerordentlich falsch fomuliert. sorry
Cordelier
Ersetze im ersten Beitrag "zzgl." durch > inkl.