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"Tiangong 1" erfolgreich ins All geschossen: Chinas langer Marsch zur eigenen Raumstation

Eine Raumstation, Mondlandungen, ein weltumspannendes Satellitennetz und die Erkundung des Weltraums. China hat große Pläne im All. Am Donnerstag hat die Volksrepublik eine erste große Hürde genommen.

China greift nach den Sternen: Am Donnerstag hat die junge Raumfahrernationen erfolgreich das experimentelle Raumlabor "Tiangong 1" ("Himmelspalast") ins All geschossen. Eine Rakete vom Typ "Langer Marsch 2FT1" hob erfolgreich vom Raumfahrtzentrum in Jiuquan in der Provinz Gansu in Nordwestchina ab. Das Versuchsmodul soll Andockmanövern und Tests für die Entwicklung einer eigenen chinesischen Raumstation dienen. "Tiangong 1" soll zwei Jahre lang die Erde umkreisen.

Rund 20 Minuten nach dem Start meldete das Raumfahrtzentrum, dass "Tiangong 1" seine vorbestimmte Umlaufbahn in rund 350 Kilometer Höhe erreicht habe und die Sonnensegel ausgeklappt worden seien. Der Kommandeur des Raumfahrtprogramms Chang Wanquan verkündete unter großem Beifall den "kompletten Erfolg" des Starts.

Der ursprünglich für Anfang des Monats geplante Start des Moduls musste zunächst verschoben werden, weil am 18. August eine Rakete eines ähnlichen Typs der "Langer Marsch"-Familie abgestürzt war. Es war der erste Fehlschlag einer solchen Rakete seit 15 Jahren. Nachdem der Fehler im Kontrollsystem der kleinen Steuerungsraketen entdeckt worden war, wurde die Rakete für "Tiangong 1" entsprechend verbessert, um ein ähnliches Versagen zu verhindern.

Anfang November wird das unbemannte Raumschiff "Shenzhou 8" folgen. Das "Magische Schiff" soll ferngesteuerte Andockmanöver üben. Um 2020 soll dann eine richtige Raumstation gebaut werden, für die noch ein Name gesucht wird. Mit 60 Tonnen wird sie eher leicht ausfallen. Zum Vergleich: Die Internationale Raumstation ISS bringt immerhin rund 400 Tonnen auf die Waage. Da das internationale Projekt bis dahin auslaufen wird, wäre China dann das einzige Land mit einem bemannten Außenposten im All.

liri/DPA/AFP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.