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65-jährige Vierlingsmutter spricht über Geburt: "Wie zerbrechliche Puppen"

Für diese Schwangerschaft hagelte es Kritik: Annegret Raunigk ist 65 Jahre alt, hat bereits 13 Kinder und ist nun auch noch Mutter von Vierlingen geworden. Jetzt hat sie ihr erstes Interview gegeben.

Annegret Raunigk hatte schon vor der Vierlingsgeburt 13 Kinder

Annegret Raunigk hatte schon vor der Vierlingsgeburt 13 Kinder

Ihre Vierlingsschwangerschaft sorgte bundesweit für Aufsehen und Kritik, nun hat die 65-jährige Berlinerin Annegret Raunigk sich eine Woche nach der Entbindung zum ersten Mal öffentlich geäußert. Dem Fernsehsender RTL sagte die nun 17-fache Mutter: "Die Kleinen sehen aus wie kleine, zerbrechliche Puppen." Denn statt nach 40 Wochen wurden die Vierlinge schon in der 26. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt geboren.

Die Geburt sei unkompliziert verlaufen, sagte der Geburtsmediziner Wolfgang Henrich laut "Bild"-Zeitung im RTL-Interview. "Sie sind wirklich sehr, sehr einfach und gut rausgekommen und geboren worden."

Noch wochenlang im Brutkasten

Laut "Bild" liegen die Kleinen noch im Brutkasten. Die Kinder sollen bei der Geburt jeweils zwischen 655 und 960 Gramm gewogen haben. Sie werden wohl noch Wochen im Brutkasten liegen und intensiv medizinisch betreut werden müssen. "Vor uns liegt jetzt ein ganz großes Stück", sagte der behandelnde Arzt Christof Dame im RTL-Interview. "Einmal zeitlich, aber auch eine Phase, in der die Kinder ganz erheblich an Gewicht zunehmen müssen und sich erheblich weiterentwickeln müssen." Frühgeborene haben ein erhöhtes Risiko für Hirnblutungen, Lähmungen oder Seh- und Hörschäden und seien auf Dauer krankheitsanfälliger als reif geborene Einzelkinder. Dagegen sagte Dame der "Bild": "Es gibt einige Kinder, die sich perfekt entwickeln und es gibt einige, die schwere, lebenslange Beeinträchtigungen haben."

Das Mädchen heißt laut der Zeitung Neeta, die Jungen haben die Namen Dries, Bence und Fjonn bekommen. "Neeta hat schon ihren eigenen Willen und meckert auch, wenn ihr was nicht passt", sagte die Vierlingsmutter über ihre jüngste Tochter. Die Aufregung um ihre späte Schwangerschaft konnte Raunigk nie verstehen. Als Grund für die künstliche Befruchtung in der Ukraine gab die Lehrerin an, ihre neunjährige Tochter habe sich noch Geschwister gewünscht.

tkr
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?