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Amok-Verdacht an Leipziger Schule: Polizei gibt Entwarnung

Ein Notalarm hat einen Großeinsatz der Polizei in Leipzig ausgelöst. Ein Spezialkommando der Polizei stürmte die Schule, nachdem der Amok-Alarm ausgelöst worden war. Inzwischen hat die Polizei Entwarnung gegeben.

Wegen eines Alarms hat ein Spezialkommando der Polizei am Mittwoch eine Schule in Leipzig durchsucht. Meldungen, wonach es sich um einen Amokverdacht handeln soll, bestätigte die Polizeidirektion nicht. Es sei ein sogenannter technischer Alarm von der Internationalen Schule ausgelöst worden, sagte ein Polizeisprecher.

Am Abend gab die Polizei schließlich Entwarnung. Ein Großteil des Gebäudes sei durchsucht worden, sagte der Sprecher. Dabei sei nichts Verdächtiges festgestellt worden. Abschließend sollten noch angrenzende Gebäude wie etwa die Turnhalle der Leipzig International School durchsucht werden. Die Kinder wurden nach einer namentlichen Erfassung ihren Eltern übergeben, die vor der Schule warteten.

Die Schüler seien zunächst in ihren Klassen geblieben. Dazu gebe es an der Leipzig International School eine entsprechende Anweisung. Die Schule wurde etagenweise durchsucht. Berichte, wonach ein Lehrer den Alarm ausgelöst haben soll, wollte die Polizei nicht bestätigen.

Die Polizei berichtete zudem, Drohanrufe habe es nicht gegeben. Es sei auch niemand in die Privatschule eingedrungen, an der viele Kinder mit ausländischen Wurzeln unterrichtet werden. Die Schule selbst gab keine Auskunft zu den Vorgängen.

mlr/DPA/Reuters / DPA / Reuters