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Eklige Entdeckung: Backpackerin reist mit Blutegel in der Nase durch Vietnam

Eine Britin hatte einen Monat lang einen Blutegel in der Nase. Sie entdeckte den unliebsamen Untermieter erst nach ihrer Rückkehr von einer Asien-Reise. Das Krankenhauspersonal war schockiert.

Ein solcher Blutegel lebte einen Monat lang unentdeckt in der Nase der Rucksacktouristin

Ein solcher Blutegel lebte einen Monat lang unentdeckt in der Nase der Rucksacktouristin

Eine Backpackerin hat ein ungewöhnliches Souvenir von ihrer Südostasien-Reise mit nach Hause gebracht - einen 7,5 Zentimeter langen Blutegel. Der Parasit hatte sich in der Nase der 24-Jährigen eingenistet und wurde erst entdeckt, als sie zurück in ihrer Heimatstadt Edinburgh war. "Ungefähr zwei Wochen bevor ich aus Asien zurückkehrte, begann ich häufig Nasenbluten zu haben", sagte die junge Britin der Zeitung "Daily Record". Sie glaubte jedoch, der Grund sei ein geplatztes Blutgefäß. "In Vietnam hatte ich einen Motoradunfall, ich dachte, das sei der Grund."

Einige Tage nach ihrer Rückkehr sah sie, wie etwas aus ihrer Nase ragte - doch die 24-Jährige dachte nicht im Traum daran, es könne sich um ein Tier handeln. "Nachdem ich wieder zuhause war, hörte das Nasenbluten zunächst auf". "Immer wenn ich duschen war, kam er aus meiner Nase, fast bis runter an meine Lippe", erzählte sie weiter. Die Britin war sich immer noch im Unklaren über ihren parasitären Nasenbewohner: "Ich sah ihn viele Male, schniefte ihn aber immer wieder nach oben. Ich versuchte ihn auszuschnäuzen, bekam ihn aber nicht zu fassen, bevor er in meine Nase zurückkroch."

"Ich habe ihn Mr. Curly genannt"

Nach einer genauen Inspektion wurde der Asien-Reisenden klar, es handelt sich um ein Lebewesen - woraufhin sie sich umgehend ins Krankenhaus begab. Das dortige Personal war vom Anblick des parasitären Untermieters entsetzt. "Immer als der Arzt versuchte den Blutegel mit einer Pinzette zu ergreifen, konnte ich spüren, wie er sich in meiner Nase festhakte." Nach einer halben Stunde hatte der Arzt endlich Erfolg. "Der Blutegel war ungefähr so lang wie mein Zeigefinger aber so dick wie mein Daumen", so die 24-Jährige. Einen Monat lang konnte das Tier in ihrer Nase wachsen.

Trotz allem nahm sie ihre ungewöhnliche Situation mit Humor - und gab dem Blutegel sogar einen Namen. "Ich habe ihn Mr. Curly genannt". Wahrscheinlich hat sich die junge Frau den Parasit beim Baden oder Trinken eingefangen.

amt
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?