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Neue Richtlinie: Keine Touristen-Kutschen bei mehr als 30 Grad: In Berlin bekommen Pferde hitzefrei

Eine Kutschfahrt durch Berlin ist unter Touristen sehr beliebt. Vor allem bei hohen Temperaturen erfreuen sich die tierischen Sightseeing-Touren einer wachsenden Beliebtheit. Doch damit ist jetzt Schluss.

Ab 30 Grad Celsius im Schatten bekommen die Kutschenpferde in Berlin hitzefrei

Die Senatsverwaltung für Justiz erlässt hitzefrei für Berliner Kutschenpferde

DPA

Wenn die Temperaturen in schwindelerregende Höhen steigen, ächzen nicht nur viele Menschen aufgrund der Hitze. Auch Pferde können unter erheblichen Schmerzen, Kreislaufversagen oder einem Sonnenstich leiden. Deshalb wurde jetzt eine neue Richtlinie für Berliner Pferdekutschbetriebe eingeführt: Wenn das Thermostat die Marke von 30 Grad Celsius im Schatten erreicht, bekommen die Kutschentiere hitzefrei.

Bei Verstoß droht Kutschenbesitzern Strafe 

Erlassen wurde die neue Leitlinie für Pferdefuhrwerksbetriebe durch die Senatsverwaltung für Justiz – ebenfalls zuständig für den Tierschutz.

Im Zuge dessen wurde auch noch festgelegt, dass die Kutschentiere jeden Tag genügend Auslauf bekommen müssen: Zwei Stunden außerhalb des Einsatzes auf einem unbefestigten Boden. "Kutschfahrten in einer Millionenmetropole bedeuten enormen Stress für die Pferde", erklärte Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne).

Sollte sich ein Kutschenbetreiber nicht daran halten oder gegen die Richtlinie verstoßen, kann ihm die tierschutzrechtliche Erlaubnis entzogen werden.

Auch die Gerichte reden ein Wort mit

In Berlin wird seit langem über die bei Touristen beliebten Pferdekutschen diskutiert. In ihrem Koalitionsvertrag hatten SPD, Linke und Grüne vereinbart, dass in der Innenstadt keine Pferdekutschen mehr fahren sollen. Zehntausende Menschen unterschrieben zudem eine Onlinepetition gegen Kutschen. Ein vom Bezirksamt Mitte Ende 2017 verhängtes Fahrverbot für Pferdegespanne vor dem Brandenburger Tor hob das Verwaltungsgericht vor gut einem Jahr allerdings wieder auf. Auf eine Beschwerde gegen diese Entscheidung verzichtete das Bezirksamt.

Quelle: Berliner Morgenpost, mit Mateial der AFP

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ast
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(